Neues Derby, neues Glück? Gornsdorfer prüfen Zwönitz

Besser als beim 0:3 in Oelsnitz in der vorigen Woche wollen morgen die Erzgebirgsliga-Fußballer des TSV abschneiden.

Stollberg.

15 Uhr ertönt morgen der Anpfiff für das Derby zwischen Gornsdorf und Zwönitz. Auch Thalheim und Burkhartsdorf sind bereits morgen an der Reihe. Ein Kellerduell hat Jahnsdorf vor sich.

Landesklasse

SV Tanne Thalheim (12./24 P.) gg. TSV Crossen (13./24). "Keine Ahnung, warum es in den entscheidenden Spielen nicht läuft. Inklusive dem 0:1 im Derby gegen Burkhardtsdorf haben wir bereits drei Matchbälle vergeben. Jetzt hoffen wir auf Besserung", äußert SVT-Abteilungsleiter Thomas Drechsel, der allerdings auch auf personelle Probleme verweist. "Die Elf stellt sich derzeit von selbst auf", so Drechsel. Meyer, Nitzsche und Wetzel fehlen. (H: 4:1)

FC Concordia Schneeberg (6./ 34) gg. FSV Burkhardtsdorf (16./ 13). In der Hinrunde bezwang der FSV als Schlusslicht den damaligen Spitzenreiter, der seitdem nicht mehr so richtig auf die Beine kam. "Dennoch sind wir gewarnt. Vor allem in der Offensive sind sie richtig stark", schätzt FSV-Trainer Mirko Krebs ein. Sah es beim Sieg über Thalheim personell gut aus, fehlen mit Weirauch, Sonnabend und Müller diesmal tragende Kräfte. (H: 1:2)

FC Stollberg (9./31) gg. ESV Lok Zwickau (7./34). "Auf Grund der schwachen ersten Halbzeit und der vielen einfachen Fehler geht die klare 1:4-Niederlage gegen Rabenstein in der Vorwoche in Ordnung. Dennoch müssen wir die Schwachstellen abstellen", gibt FCS-Coach Mirko Ullmann die Richtung vor. Jetzt aber droht Ivo Förster verletzungsbedingt das Saisonende. Ullmann: "Zudem brauchen wir immer noch sieben Punkte, um sicher drin zu bleiben." (H: 1:1)

Erzgebirgsliga

TSV Elektr. Gornsdorf (14./11) gg. FSV Zwönitz (11./19). Neues Derby, neues Glück. "Vielleicht können wir ja dann, wenn wir nicht mehr ganz so den Druck haben, befreiter aufspielen", schätzt TSV-Trainer Frank Dost ein. Angesichts des nahezu vollständigen Kaders, lediglich eine Gelbsperre, sieht er sein Team nicht chancenlos. "Ein Sieg wäre natürlich wichtig für den Klassenerhalt und beim Tabellenletzten möchte man immer gewinnen", hält FSV-Mannschaftsleiter Frank Wabnitz entgegen. "Gemessen an ihren jüngsten Ergebnissen ist Gornsdorf aber keinesfalls eine Schießbude, sondern wird uns alles abverlangen", erwartet Wabnitz eine harte Prüfung. Der Einsatz von Kutz und Unger ist fraglich. Vogel und Robin Thiermann fehlen. (H: 2:4)

FVK Drebach/Falkenbach (1./ 51) gg. Oelsnitzer FC (8./20). "Drebach ist mit Abstand die stärkste Mannschaft der Liga und wird wohl aufsteigen. Wir wollen trotzdem mutig auftreten", sagt OFC-Co-Trainer André Förster, der allerdings von einer Schneckenhaus-Taktik nichts hält. Förster: "Nur hinten reinstellen und abwarten, wäre falsch. Das hat beim 0:4 gegen Annaberg nicht geklappt." (H: 5:3)

SV Deutschneudorf (13./15) gg. TSV Jahnsdorf (12./19). "Mit einem Remis könnten wir Deutschneudorf wenigstens auf Distanz halten, allerdings sind die personellen Möglichkeiten momentan sehr beschränkt", so TSV-Trainer Carsten Kinas, der wohl nicht nur auf Peter Thümer und Robert Lormis verzichten muss. So fehlt der jüngst reaktivierte Matthias Thümer ebenso wie Maximilian Klinksiek. Kinas setzt daher auf die Defensive. (H: 1:1)

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