Oelsnitzer Fußballer backen kleine Brötchen

Nach der Zwangspause von 182 Tagen startet am Sonntag die neue Spielzeit der Erzgebirgsliga. Bei der Zielstellung halten sich die Teams aus der Region aber bedeckt.

Oelsnitz/Burkhardtsdorf.

Das Warten hat ein Ende, es geht wieder los. Am kommenden Sonntag beginnt die neue Spielzeit der Fußball-Erzgebirgsliga. Nach dem Aufstieg des SV Tanne Thalheim in die Landesklasse sind der Oelsnitzer FC und der FSV Burkhardtsdorf die einzigen verbliebenen Vertreter aus dem Altkreis in der höchsten Liga des Erzgebirges.

Die Oelsnitzer starten zuhause und treffen mit Tirol Dittmannsdorf auf einen Aufsteiger, der aber trotzdem ein alter Bekannter ist. "Tirol war eigentlich immer fester Bestandteil der Liga", so OFC-Trainer Jan Heuschkel. "Aber in der Regel sind Aufsteiger ja sehr unangenehme Gegner." Seine Mannschaft müsse daher die gewohnten Tugenden auf den Platz bringen und die neu gewonnenen Fähigkeiten einfließen lassen, so der Trainer weiter. Beim Saisonziel backt man in Oelsnitz aber erst einmal kleine Brötchen. Für die Schwarz-Gelben, die zum Zeitpunkt des vorzeitigen Saisonendes auf Rang 8 lagen, zählt nur der Klassenerhalt, wie Heuschkel erklärt: "Unser Kader ist sehr klein und im Laufe der Saison müssen die Spieler aus der zweiten Mannschaft oder auch der A-Jugend ihr Können auch in der Erzgebirgsliga unter Beweis stellen." Das werde die größte Herausforderung der Spielzeit, so der Übungsleiter, der sich nicht viele neue Namen merken muss. "Mit Toni Waleszczyk haben wir eine gute Option aus der A-Jugend erhalten", so Heuschkel. "Leider hat uns aber dafür Felix Nierobisch nach Oberlungwitz verlassen."

Auf fremdem Rasen startet dagegen der FSV Burkhardtsdorf in die Saison. Die Elf von Ulrich Schreiter, die mit drei Siegen aus drei Spielen in der Vorbereitung glänzte, ist beim FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach gefordert. Die vergangene Saison beendete der FSV auf Platz 4, wollte aber höher hinaus. "Rang 3 und das Pokalfinale waren das Ziel", so Schreiter. Beides hat nicht geklappt, sodass die Burkhardtsdorfer nun einen neuen Anlauf nehmen. Das letzte Duell bei den Krokussen sollten sich die FSV-Kicker aber nicht als Vorbild nehmen: Im Oktober verloren sie mit 0:2.

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