Oelsnitzer wollen Negativserie stoppen

Während der FC Stollberg weiter durch die Fußball-Erzgebirgsliga marschiert, plagen den OFC Sorgenfalten. Mit einem Sieg gegen Burkhardtsdorf könnte man sich derer entledigen.

Stollberg.

Am 21. Spieltag der Fußball-Erzgebirgsliga haben die Teams aus der Region unterschiedlich hohe Hürden zu überwinden. Während der Ligaprimus aus Stollberg auf Reisen geht, erwarten die Oelsnitzer den FSV Burkhardtsdorf zum Altkreis-Derby.

Für die Oelsnitzer (7. Platz/ 30 Punkte) geht es im Duell gegen den FSV (10./27) vor allem darum, die laufende Negativserie zu stoppen. Die Schwarz-Gelben warten seit vier Partien auf einen Dreier, lediglich ein Unentschieden sprang für die Elf von André Förster dabei heraus. Dementsprechend deutlich ist die Marschrichtung, die Förster vorgibt. "Wir brauchen dringend einen Sieg, um nicht noch einmal unten reinzurutschen", so der Oelsnitzer Trainer. "Aber das geht nur mit der nötigen Einstellung und Überzeugung." Dass es gegen in der Rückrunde bislang ungeschlagene Burkhardtsdorfer nicht einfach wird, weiß auch Förster. "Die spielen eine starke Rückrunde. Das sollte Warnung genug sein für uns."

Auch die Gäste wollen am Sonntag punkten, um den Abstand zur Gefahrenzone zumindest zu halten. Noch beträgt das Polster auf den FSV Pockau-Lengefeld auf dem ersten Abstiegsrang komfortable sieben Punkte. "Aber man weiß nie, was passiert. Im Fußball ist alles möglich", sagt Maik Faßl, Trainer der Burkhardtsdorfer. Zwar ist seine Mannschaft in der Rückrunde noch ungeschlagen, feierte allerdings auch nur zwei Siege. "Sonst hätten wir uns schon eher absetzen können", so Faßl. Er erwartet kein einfaches Spiel in Oelsnitz, kennt die Stärken der Gastgeber. "Wenn sich alle reinhängen, können wir was mitnehmen", sagt Faßl. "Wir werden alles dafür geben, weiter ungeschlagen zu bleiben. Einfach wird es jedoch nicht." Zumal die Burkhardtsdorfer auch Personalsorgen haben. "Sascha Weirauch fehlt, das gleiche gilt für Sascha Sonnabend, der operiert wird."

Der FC Stollberg (1./49) hat dagegen eine vermeintlich einfache Aufgabe vor der Brust. Die Elf von Bernd Eichenmüller reist zum FSV Pockau-Lengefeld (11./20). Neben der Schützenhilfe für die Burkhardtsdorfer können die Stollberger auch einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft gehen. 14 Punkte beträgt der Vorsprung bei noch sechs ausstehenden Partien. Das bedeutet, dass dem FCS noch zwei Siege zum Titelgewinn und der Rückkehr in die Landesklasse fehlen. Unterschätzen wird der Spitzenreiter die Pockauer aber nicht, denn der FSV ist äußerst heimstark (nur eine Niederlage) und steht zudem mit dem Rücken zur Wand.

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