Olbernhauer stoppen im Abstiegsduell Negativserie

Fußball, Landesliga: SVO "schwimmt" im Chemnitzer Regen zu einem Punkt

Olbernhau.

Graue Wolken, graue Auswärtstrikots und der Abstiegskampf in den dunklen Tabellenregionen - so hat sich der Sonntagnachmittag für die Landesliga-Fußballer aus Olbernhau und die fast 100 mitgereisten Fans zur Auswärtspartie gestern bei Rapid Chemnitz präsentiert. Die SVO hat sich im Kellerduell mit einem 2:2 (2:1) gegen den Tabellenzwölften einen Punkt gesichert und rückt auf Platz 14 vor. Auch wenn seine Elf zweimal eine Führung verspielte, war die Partie für den Olbernhauer Trainer Steve Dieske ein Lichtblick: "Direkt nach dem Schlusspfiff hat es sich noch wie eine Niederlage angefühlt. Für mich steht aber im Vordergrund, dass wir nach sechs verlorenen Spielen in Folge endlich unsere Negativserie gestoppt haben."

Die Partie auf dem Rasenplatz an der Irkutsker Straße begann doppelt stürmisch. Zum einen wurde die Wetterfestigkeit aller Anwesenden durch unangenehmen Nieselregen und Windböen auf die Probe gestellt. Zum anderen rissen die Gäste das Spiel in den ersten zehn Minuten an sich. Steve Müller kam für die Olbernhauer nach Eingabe von links zum Erfolg. Ein geordneter Spielaufbau fiel in der Folge beiden Teams schwer, Standards brachten die größte Gefahr. Rapid hatte viele davon, brauchte aber einige Anläufe bis es nach einem Freistoß aus dem Halbfeld und einem Kopfball von Jonas Hartwig im Kasten von SVO-Keeper Sören Geiger klingelte. Nur zwei Minuten später und kurz vor dem Pausengang in die Kabine schob Tobias Herold zum 2:1 ein. Jubel und Paukenschläge ertönten aus dem Gästeblock. Der Himmel öffnete sein Pforten und der Boden wurde in der zweiten Halbzeit immer seifiger. Steve Dieske: "So ein Mistwetter darf beim derzeitigen Tabellenstand keine Ausrede sein. Aber ich habe bei mir auch niemanden gesehen, der sich nicht voll reingehauen hat."

Beim 2:2-Ausgleich standen die SVO-Kicker aber erneut nicht richtig. Das Freistoßtor war fast eine Kopie des ersten Rapid-Treffers. "Da waren die Chemnitzer einfach immer brandgefährlich. Wenn man die 90 Minuten betrachtet ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis", sagte Dieske. Gut aufgeteilt waren auch die gelben Katen - vier auf jeder Seite. Zeichen für ein intensiv geführtes, aber nicht überhartes Duell. Für die Olbernhauer geht es nächsten Sonntag im Nachholspiel zuhause gegen Radebeul (10.) darum, die Winterpause über dem Strich zu verbringen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...