Oldies halten Hitze stand

Noch stehen Prüfungen in Riesa und Köthen an, im Classic-Cup fahren die Erzgebirger aber in der Spur. Einer aus dem Quartett gleich doppelt.

Der Annaberg-Buchholzer Klaus Pellert - hier im Rennen auf dem Zschorlauer Dreieck - war als Doppelstarter enorm gefordert. Der Experte auf den historischen Rennmaschinen war mit vier Podestplätzen erfolgreich.

Für Sie berichtet: Thomas Schmidt

Drei Veranstaltungen vor Schluss liegen die Motorsportler des Teams Erz im Classic-Cup gut im Rennen. Zuletzt haben sie in Lückendorf dafür gesorgt, dass in der Gesamtwertung die Hoffnungen auf vordere Ränge intakt bleiben. Das Trio Klaus Pellert, Wolfgang Kilschautzki und Reinhart Päßler kehrte mit Podestplätzen zurück. Bernd Wohlgemuth, der Vierte im Bunde, musste die Rennen auslassen.

In den Geschwindigkeitswettbewerben schafften es Doppelstarter Pellert als zweimaliger Zweiter und Kilschautzki als Dritter in ihren Klassen aufs Podest. Päßler musste bis zu den Gleichmäßigkeitsfahrten warten, da die Tempohatz nicht für die Vorkriegsmaschinen ausgeschrieben war. Mit Rang 2 hatte er dann Anteil am Teamerfolg. Kilschautzki als Sieger, vor allem aber Pellert als Gewinner und Zweiter waren auch da im Bilde. "Was der Klaus mit seinen 80 Jahren leistet, ist grandios. Als Doppelstarter geht er stets ans körperliche Limit", lobt Päßler.

Andere hatten sich und ihre Maschinen in der Lausitz nicht im Griff, es gab zahlreiche Stürze und viele Verzögerungen. "Wir mussten bis zu fünf Stunden bei dieser brütenden Hitze in voller Montur warten", so Päßler, der von einem Großaufgebot an Feuerwehrleuten sprach. "Es gab wegen der Hitze überall striktes Rauchverbot. Wer sich nicht daran gehalten hätte, wäre ausgeschlossen worden."

Zum Team ERZ gehören dieses Jahr: Wolfgang Kilschautzki (Annaberg) auf Malanca RE 125, Bj. 1978; Klaus Pellert (Annaberg) auf Honda RS 175, Bj. 1965 und auf Honda RS 192, Bj. 1966; Bernd Wohlgemuth (Chemnitz) auf Jawa 354, Bj. 1961, Reinhart Päßler (Neudorf) auf Rovin Tour de France 249, Bj. 1924 und auf einer Neander Supersport 500, Bj. 1929

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