Pflicht beginnt im Pokal

Nach einer fast viermonatigen Sommerpause geht's für die Handballer wieder los. Zunächst aber nicht um Punkte.

Annaberg-Buchholz.

Die Männer auswärts, die Frauen daheim: Mit den Achtelfinalspielen im Wettbewerben um den Bezirkspokal starten die Handballmannschaften des HC Annaberg-Buchholz in die Saison. Sie sind jeweils am Samstag gefordert und sollten durchaus stark genug sein, um eine Runde weiterzukommen.

Die Bezirksklasse-Männer müssen nach Hainichen. Dort wartet mit der HSG Striegis ein bis dato unbekannter Gegner auf die Kreisstädter. "Es wird die erste Bewährungsprobe für das neu formierte Team der Annaberger Handballer sein", sagt Trainer Felix Schneider. "Die Gastgeber spielen in der Kreisliga Mittelsachsen, in der ein Großteil unserer Annaberger in der vergangenen Saison noch mit der zweiten Vertretung des HC auf Punktejagd ging", fügt Schneider hinzu. Spieler und Verantwortliche des HCAB wollen den Gegner ernst nehmen. "Ziel muss es sein, an die gezeigten Leistungen in der Vorbereitung anzuknüpfen. Aus einer stabilen Abwehr heraus wollen wir unsere Angriffe in Ruhe vortragen und die sich ergebenden Torchancen effektiv nutzen", gibt der Trainer die Marschroute aus. Seine Sieben fährt allerdings aufgrund von urlaubs- und berufsbedingten Ausfällen ersatzgeschwächt zum Sportforum nach Hainichen. Dennoch ist Schneider optimistisch, dass sein HCAB ab 17 Uhr die bessere Mannschaft sein wird.

Mit einem guten Gefühl geht das Trainerduo Anja und Jan Strasdat mit den Frauen an die erste Pflichtaufgabe. Ab 15.30 Uhr soll es in der Silberlandhalle gegen die SG Lichtenstein/Oberlungwitz möglichst für eine Überraschung reichen. "Erwischen wir einen guten Tag, ist sicherlich etwas drin", so Jan Strasdat vor dem Duell mit dem Bezirksligisten. Optimistisch stimmt ihn ein Vorbereitungsturnier in Beierfeld, bei dem die höherklassigen Mannschaften aus Raschau und Weißenborn nach jeweils 20 Minuten 9:7 beziehungsweise 13:11 bezwungen wurden. Nur gegen Verbandsligist HV Chemnitz III hieß es 10:11 und im Finale nach 30 Minuten 9:19. "Insgesamt aber war der Auftritt meiner Mädels okay", so Strasdat.

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