Podestanwärter ist auf Wiedergutmachung aus

Fußball, Landesklasse West: Marienberg geht hoch motiviert ins Spitzenspiel gegen Rabenstein

Marienberg.

Mit dem Heimspiel gegen einen Tabellennachbarn eröffnen die Landesklasse-Fußballer des BSV Gelenau morgen, 15 Uhr, den 24. Spieltag in der West-Staffel. Auch die beiden anderen Lokalvertreter genießen Heimrecht, sind aber 24 Stunden später an der Reihe.

FSV Motor Marienberg (4.) gegen SG Handwerk Rabenstein (2.). Nach zuvor fünf Siegen in Folge konnten die Motor-Kicker zuletzt dreimal nicht gewinnen. Speziell das jüngste 2:4 beim Tabellenvorletzten in Kottengrün wurmte die Marienberger - und ließ sie außerdem vom Podest rutschen. Im Spitzenspiel gegen die zweitplatzierten Rabensteiner können sie sich einen Medaillenrang zurückerobern. "Für Außenstehende sinkt die Erwartungshaltung vielleicht, weil wir auf einen starken Gegner treffen, der auch noch richtig gut drauf ist. Aber wir selbst machen uns Druck", verspricht Trainer Patrick Schmidt. Sein Team soll zeigen, dass das Spiel der Vorwoche ein Ausrutscher war. Noch mehr als das Ergebnis zählt für den Motor-Coach, der wieder auf Fischer bauen kann, die Leistung.

SV Olbernhau (5.) gegen SV Merkur Oelsnitz (8.). Der Jubel war groß, als Patrick Spartmann beim Hinspiel in letzter Minute den Ausgleich zum 2:2 markierte. Nun würden die SVO-Kicker gern einen Dreier nachlegen, doch Trainer Steve Dieske gibt sich zurückhaltend. "Wichtig wird sein, dass wir die Umstellung vom Kunstrasen in Chemnitz zum heimischen Rasen hinbekommen. Gerade zuhause haben wir mit dem Untergrund mehrfach unsere Probleme gehabt", gibt der Coach zu bedenken. Zwar könne das Team kämpfen, doch bleibe die spielerische Stärke oft auf der Strecke. Zumindest die vielen Fans sorgen dennoch für einen Heimvorteil und sollen moralisch dazu beitragen, die eigene Abschlussschwäche zu überwinden. Zweiter Schlüssel zum Erfolg ist laut Dieske, den ehemaligen Plauener Torjäger Schuch in den Griff zu bekommen.

BSV Gelenau (11.) gegen VfB Fortuna Chemnitz (10.). "Ich bin mir sicher, dass meine Männer die Niederlage von Crossen verdaut haben und ihr Fokus auf einem erfolgreichen Auftritt gegen Fortuna liegt. Um den Abstand nach unten nicht schmelzen zu lassen, ist ein Sieg von großer Bedeutung", erklärt Gelenaus Coach Kay Morgenstern und fügt an: "Der VfB zählt zu den stärksten Mannschaften. Er setzt auf seine schnellen und wendigen Offensivspieler. Aus diesem Grund dürfen wir den Gästen keinen Millimeter Raum geben und müssen schon bei der Ballannahme präsent sein." Problem bleibt jedoch die Personallage des BSV. Neben den Langzeitverletzten Schaarschmidt, Köhler, Ruttloff und Messig muss Morgenstern morgen auf dem heimischen Kunstrasen den gelb-gesperrten Ney sowie Kutzke ersetzen. (mit grb)

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