Pöhlaer erlebt einen holprigen Saisonstart

Motorsport: KTM-Pilot Toni Erhard hadert mit Einstand auf Lausitzring

Pöhla.

Der Start in die Saison ist für Titelverteidiger Toni Erhard (Foto) holprig verlaufen. Auf dem Lausitzring wollte der 18-Jährige, der voriges Jahr die Klasse Supersport 300 der internationalen deutschen Meisterschaft (IDM) gewann, sofort in die Vollen gehen. Denn den Titel will der Pöhlaer verteidigen. "Aber mit dem ersten Rennen kam der erste Nuller der Saison", sagt er. An der KTM RC 93 R brach ein Schaltgestänge. "Das beendete mein erstes Rennen in der vierten Runde."

Ohne Schaltung sei er chancenlos gewesen. Dabei hatte das Wochenende gut begonnen - mit einem regenfreien Trainings-Freitag. "Leider fanden wir nicht die perfekte Einstellung." So reichte es nur für die sechstschnellste Zeit. "Startreihe 2 war trotzdem keine ganz schlechte Ausgangsposition für beide Rennen." In der Anfangsphase des ersten Laufs konnte Toni Erhard das Tempo der Spitze problemlos mitgehen und hatte sich schon bis auf Position 4 nach vorn geschoben, ehe es in Runde 4 dann aufgrund des erwähnten Defekts plötzlich vorbei war. "Nach einer schnellen Linkskurve wollte ich in den fünften Gang schalten, das ging aber nicht. Und im vierten Gang die restlichen acht Runden zu fahren, wäre sinnlos gewesen." Ein Auftakt, wie ihn keiner braucht.

Nachdem die Enttäuschung verdaut war, ging es am nächsten Tag ins zweite Rennen. Der Start gelang Toni Erhard blendend, als Dritter bog er in die erste Kurve ein. "In der ersten Hälfte des Laufs setzte ich mich sogar an die zweite Stelle." Diese aber büßte er wegen eines kleinen Fehlers wieder ein. Und für einen weiteren Angriff nach vorn reichte es nicht. Doch den 3. Platz brachte der Pöhlaer sicher ins Ziel. Und weil der Sieger des zweiten Rennens ein Gaststarter war, rutschte er punktemäßig einen Rang nach vorn - das bedeutete 20 Zähler und einen doch noch guten Abschluss zum Auftakt.

Tonis Fazit: "Es wird keine leichte Saison. Die Konkurrenz ist stark und zahlreich." Trotzdem sei er optimistisch, sein Ziel zu erreichen. Weiter geht es für den 18-Jährigen und sein Team am kommenden Wochenende, wenn die IDM innerhalb der Speedweek in Oschersleben gastiert.

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