Pokal läutet neue Spielzeit ein

Die Handballer des Zwönitzer HSV sind in der ersten Runde in Niederau klar favorisiert. Auf das Damenteam wartet ein alter Bekannter.

Zwönitz.

Die Handball-Herren des Zwönitzer HSV haben in der kommenden Saison einen steilen Berg zu erklimmen. Die Sachsenliga will der Aufsteiger nicht gleich wieder herschenken - dem Ziel Klassenerhalt ist alles andere untergeordnet. Doch eine Woche bevor der Kampf um Punkte beginnt, steht der Sachsenpokal im Terminkalender. Die Kür klar - doch auch in diesem Wettbewerb wollen die Erzgebirger so weit wie möglich kommen.

Erster Gegner für die Sieben von Trainer Frank Riedel ist dabei am Sonntag der SV Niederau. Vor zwei Jahren in die Verbandsliga aufgestiegen, belegten die Ostsachsen aus der Nähe von Meißen in der ersten Saison einen respektablen achten Tabellenplatz. In der vergangenen Spielzeit lief es dann nicht ganz so rund, als Tabellenzehnter hatte die Mannschaft mit dem Abstieg am Ende aber dennoch nichts zu tun. "Niederau ist für uns eine absolute Unbekannte", sagt der Trainer. Als Aufsteiger in die Sachsenliga sei sein Team allerdings klar favorisiert. "Alles andere als ein Weiterkommen wäre eine herbe Enttäuschung", so Riedel, der auf zahlreiche Unterstützer hofft. Fans könnten im Mannschaftsbus mitfahren, der am Spieltag um 13 Uhr am Zwönitzer Sportkomplex startet. Spielbeginn in Niederau ist 16 Uhr.

Die HSV-Frauen indes müssen um die gleiche Uhrzeit, aber bereits einen Tag früher ran. Gegner des jungen Zwönitzer Teams ist mit dem HC Fraureuth eine Mannschaft, mit der die Erzgebirgerinnen in der Vergangenheit schon viel Sträuße ausgefochten haben - auch schon im Pokal, wie in der vergangenen Saison. Damals trafen beide Vereine im Halbfinale aufeinander, die Zwönitzerinnen hatten mit 25:19 das bessere Ende für sich. "Wir erinnern uns aber auch noch an die äußerst knappe 24:25-Niederlage im Ligaspiel", so Trainer Ralf Beckmann, der seine Mannschaft warnt. "Als Aufsteiger in die Verbandsliga sind wir Favorit. Aber wir müssen Leidenschaft zeigen, damit es keine böse Überraschung gibt." (bral)

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