Qualifikationsrunde wird zum Tiebreak-Spektakel

Volleyball, Sachsenpokal: Junge Mannschaft des VC Zschopau II verpasst Einzug ins Halbfinale nur knapp

Dresden.

Den Sachsenpokal hatte Trainer Mathias Ellwart von vornherein als Gelegenheit eingeplant, den jungen Volleyballern des VC Zschopau II auch mal eine Bewährungsprobe zu bieten. Als es nun in Dresden soweit war, hatte der Coach aber gar keine andere Wahl, als auf Leute aus der zweiten Reihe zu bauen. Da derzeit mehrere Stammkräfte fehlen, reiste das Team mit lediglich acht Akteuren an. Umso überraschter war Ellwart vom starken Auftritt. "Alle Youngsters haben sich durchgebissen", lautete das Lob vom Trainer, auch wenn sein Team den Einzug ins Halbfinale knapp verpasste.

Von der Papierform her galt der Sachsenliga-Spitzenreiter aus Zschopau als klarer Favorit. Doch der VC Dresden IX (Stadtliga) und die Volleyball-Freunde Hoyerswerda (Bezirksliga) waren deutlich besser, als die jeweilige Spielklasse vermuten lässt. "In Dresden tummeln sich viele hochtalentierte Spieler auf dieser Ebene, weil sie dort wochentags spielen können und nicht am Wochenende ran müssen", so Ellwart. Zudem war die neunte Mannschaft des VC Dresden schon dreimal Deutscher Meister im Breitenfreizeitsport. Dass es neben dem 3:2-Sieg gegen die teils sachsenliga-erfahrenen Hoyerswerdaer gegen die Gastgeber eine 2:3-Niederlage setzte, hatte seinen Grund. "Jeder Satz war hart umkämpft. So kam es, dass das Dreier-Turnier fast acht Stunden gedauert hat", berichtet Ellwart. (anr)

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