Routiniers treffen auf Aufsteiger

Zum Start in die neue Saison haben die lokalen Fußball-Teams auf der Landesebene jeweils eine Auswärtsaufgabe vor sich. Sowohl für Lößnitz als auch Schneeberg geht es gegen Neulinge.

Lößnitz/Schneeberg.

Erster Gratmesser in der neuen Landesliga-Saison ist für die Fußballer des FC Lößnitz die SG Handwerk Rabenstein. Auswärts muss die Elf um René Klingbeil am Sonntag ab 15 Uhr gegen den Aufsteiger aus der Landesklasse zeigen, ob sie sich schon gefunden hat.

"Natürlich wird da noch Euphorie herrschen. Für uns macht es das nicht leichter", so der FCL-Coach. Zuletzt trafen beide Teams 2017 im Sachsenpokal aufeinander. Lößnitz behielt mit 5:1 (2:1) klar die Oberhand. "Wir konnten eine gute Leistung abrufen, waren aber damals schon gewarnt", so Klingbeil. Jetzt seien die Karten neu gemischt. "Die Rabensteiner haben nichts zu verlieren. Vermutlich stellen sie sich hinten rein." Oder sie versuchen, Druck aufzubauen. "Das werden wir sehen." Die Stärke der Gastgeber sieht Klingbeil in der mannschaftlichen Geschlossenheit. "Das macht viel aus in der Landesliga." Das Ziel für seine Elf sei klar gesteckt: "Drei Punkte." Dabei muss Lößnitz mit Blick auf den neu formierten Kader einen Verlust verkraften. Neuzugang Marcel Zobelt geht, ehe er richtig mitgespielt hat. "Das hat arbeitstechnische Gründe. Marcel, der nach einem kurzfristigen Angebot in den Raum Leipzig wechselte, hätte uns sehr weitergeholfen." Sein Weggang schmerze. "Aber der Job geht vor." Als Ersatz hat der FCL René Winkler aus Eilenburg geholt.

Kein leichter Auftakt steht indes den Landesklasse-Kickern des FC Concordia Schneeberg bevor. Nach verpatztem Pokalduell ist die Mannschaft um Trainer Armin Oechsner schon zum Punktspielstart am Sonntag voll gefordert. Bei Aufsteiger VfB Mühltroff geht es ab 15 Uhr um Wiedergutmachung fürs Pokal-Aus. Anpfiff ist 15 Uhr.

Da die Partie in Pausa ausgetragen wird, ist sie im Grunde auch für die Heimmannschaft ein Auswärtsduell. Grund: Der Platz in Mühltroff wird momentan gebaut. "Die vogtländischen Mannschaften sind immer unbequeme Gegner. Sie spielen sehr körperbetont", sagt Oechsner aus Erfahrung. "Und als Aufsteiger ist bei den Mühltroffern, die einige gute Spieler in ihren Reihen haben, mit Sicherheit die Begeisterung noch sehr groß." Der Coach hofft, dass seine Mannschaft aus den Fehlern vom 1:2 vorige Woche gegen Germania Chemnitz gelernt hat. Es sei das A und O, dass jeder Spieler die richtige Einstellung und das Vertrauen in die eigene Leistung mitbringt. "In den Vorbereitungspartien hat das immer gut funktioniert", so Oechsner. Er glaubt fest daran, dass beim VfB Mühltroff Zählbares zu holen ist. Wenngleich das Team als Neuling schwer einzuschätzen sei. "Wir müssen hellwach sein und die Zweikämpfe annehmen, von Anfang an."

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