Rückblick mit einer starken Botschaft

Skisport: Geschäftsführer des WSC macht Lust auf die Junioren-WM

Oberwiesenthal.

Die Wintersportfamilie Sachsens ist noch einmal vereint gewesen. In der Sparkassen-Skiarena feierte sie jüngst gemeinsam mit dem WSC Erzgebirge die Erfolge der vergangenen Monate und schaute zugleich auf die kommenden. Und die haben es in sich, werden doch ab Ende Februar 2020 die besten Junioren aus aller Herren Länder ins Erzgebirge kommen, um die Weltmeister zu ermitteln: in der Nordischen Kombination, im Skilanglauf und im Skispringen.

Dafür ist eine ganze Menge vorzubereiten. WSC-Geschäftsführer Christian Freitag schilderte dies anhand seiner bisherigen Erkenntnisse, stellte die Verantwortlichen für einzelne Bereiche vor, erklärte die notwendigen Veränderungen an den Sportstätten. Die Vertreter vieler Skivereine der Umgebung - von Rittersgrün über Pöhla, Scheibenberg, Sehma, Jöhstadt, Geyer bis hinüber nach Sayda und Neuhausen, Klingenthal, Johanngeorgenstadt, Holzhau und Altenberg - wurden für den Höhepunkt sensibilisiert. "Wir können jede helfende Hand gebrauchen. Und wir hoffen, dass uns alle Vereine unterstützen", so Freitag.

Bis es soweit ist, sind aber noch eine Menge anderer Dinge zu erledigen. Dies beginnt bei den baulichen Veränderungen, in deren Mittelpunkt der Skitunnel unter der Seilbahn Richtung Schanzen steht. Rund 130 Meter lang soll die Röhre sein. Wenn sie fertiggestellt ist, kann das Alpinskifahren ohne Einschränkungen laufen, wenn gleichzeitig Aktive und Zuschauer unter der Piste hindurch zu einem Wettbewerb im Skispringen gehen. Eine Situation, die sich die Oberwiesenthaler und deren Gäste seit ewigen Zeiten wünschen. Und diese wird bleiben, auch wenn die JWM 2020 längst Geschichte sein wird. "Es entsteht ein nachhaltiger Nutzen. Natürlich profitiert davon auf den ersten Blick Oberwiesenthal am meisten. Aber die Investitionen sind auch wegweisend für andere Trainingszentren in Sachsen - durch modernere Übungsmöglichkeiten, durch bessere Umziehkabinen und Wachshütten, durch eine modernere Kunstschneeproduktion und eventuell auch durch die Erweiterung des Biathlon-Schießstandes etwa", reißt Freitag einige wichtige Detailbereiche an. Aber: Es gibt bis zu der Weltmeisterschaft nur einen Sommer fürs Bauen. "Die zeitliche Frage ist die größte Herausforderung", betont Freitag. Und falls der kommende Winter nicht so wird wie der vergangene, dürfte das angelegte Schneedepot dem WSC ein gewisses Maß an Sicherheit bringen. (mas)

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