Sachsenmeister drückt Turnier seinen Stempel auf

Tischtennis: Spieler des TTV Burgstädt dominieren A-Turnier der 44. Thumer Stadtmeisterschaften

Thum.

Präzision im Spiel mit dem 40 Millimeter großen Plastikball, Spannung und viel Beifall hat es bei der 44. Auflage der offenen Thumer Stadtmeisterschaften im Tischtennis gegeben. An sechs Platten wurde beim Turnier des TTV Thum zwei Tage lang um Punkte gekämpft. Verteilt auf zwei Kategorien stellten sich 76 Teilnehmer aus Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg dieser Herausforderung.

Im B-Turnier, in dem 50 Spieler bis zur 2. Bezirksliga am Samstag schmetterten, stand der Einzelsieger kurz vor 21 Uhr nach über zwölf Stunden Spielzeit fest. Der Chemnitzer Philipp Bogedain bezwang im Finale den Radebeuler Martin Pen mit 3:2 Sätzen. "Ich war schon bei vielen Auflagen hier in Thum dabei, aber so einen Erfolg habe ich noch nie geschafft", sagte er überglücklich. Den Stadtmeistertitel im Doppel sicherte sich das Duo Lippmann/Barthenschläger (Aufbau Chemnitz) mit 3:0 im Finale gegen Wolfermann/Lippold vom TTV Stollberg. Auch Damen waren am Start. Am weitesten kam die Zschopauerin Jule Jablinski, die mit drei Siegen einige Männer ins Schwitzen brachte.

Die Titel im hochklassig besetzten A-Turnier gingen an die Sachsenliga-Spieler des TTV Burgstädt. Im Einzel-Finale siegte der Vorjahresdritte Daniel Köhler mit 3:1 gegen Ivo Wunderlich (TTC Annaberg). Im Doppel verpassten der Thumer Stefan Meiner und der Burgstädter Thomas Winkler den Titel nur knapp. Daniel Köhler und Thomas Wächtler vom Sachsenmeister Burgstädt waren zu stark. Ivo Wunderlich/Steffen Meyer-Knietzsch (Annaberg) sowie Jens Fiedler/Dirk Neisius vom SV Großrückerswalde teilten sich Platz 3. "Es macht mir wieder Spaß, die Spannung am Tischtennis zu erleben", sagt Neisius. Der 38-Jährige war einst Deutscher Jugend-Mannschaftsmeister und spielte gegen Größen wie Timo Boll. "Da habe ich die ganz Woche trainiert", so der ehemalige Leistungssportler. Im Einzel schaffte es der Großrückerswalder in die K.o.-Runde und erwies sich sogar gegen Daniel Köhler als stärkster Turniergegner (2:3). (tle)

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