Schach - Junger Lengefelder schreibt Geschichte

Lengefeld.

Als Vizemeister der sächsischen U-12-Titelkämpfe hat sich Schachspieler John Heinrich vom SV Lengefeld für die Deutsche Meisterschaft seiner Altersklasse qualifiziert. Damit erreichte er nicht nur persönlich sein bislang bestes Ergebnis, sondern setzte auch im Verein neue Maßstäbe. "Das ist der größte Erfolg in der 99-jährigen Geschichte des Schachsports in Lengefeld", sagt Trainer Franko Haugk, der mit seinem Schützling im Vorfeld hart trainiert hatte. "Dabei ging es vor allem um die eröffnungstheoretische Vorbereitung", erklärt der Coach. Bis zu 15 Spielzüge des Gegners wurden dabei durchgegangen - inklusive der Nebenvarianten. "Es war faszinierend, wie John das im Turnier umgesetzt hat", beschreibt Haugk den Auftritt seines Schützlings in Sebnitz. Dort lag der Zwölfjährige nach vier Runden mit vier Siegen in Führung, ehe er sich dem späteren Vizemeister beugen musste. Es folgten ein weiterer Sieg sowie ein Remis, sodass der junge Lengefelder am Ende punktgleich mit dem neuen Meister Platz 2 belegte. Damit steigerte er seine Wertzahl, verbesserte seine Ranglistenposition und löste ein DM-Ticket für Willingen, wo vom 8. bis 16. Juni die nationalen Titelkämpfe über neun Runden ausgetragen werden. Obwohl sich Jannis Kowollik nicht für die nationale Ebene empfehlen konnte, bot auch er in Sebnitz eine gute Leistung. Mit jeweils drei Siegen und Niederlagen sowie einem Remis landete der zweite Starter des SV Lengefeld in der U 18 auf Platz 7 der sächsischen Konkurrenz. (anr)

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