Schneebergs Trainer warnt seine Schützlinge vor Übermut

Vor den SVS-Frauen und den Männern des EHV II liegen in der Sachsenliga im Handball vermeintlich leichte Aufgaben. Ganz schwer dürfte es dagegen für die Zwönitzerinnen in der Verbandsliga werden.

Aue/Schwarzenberg/Zwönitz.

Sascha Thieme ist ein optimistischer Typ. Aber vor dem Heimspiel in der Handball-Sachsenliga heute ab 19.30 Uhr in der Silberstromhal-le gegen den SV Plauen-Oberlosa tritt der Trainer der Frauen des SV Schneeberg ganz bewusst ein wenig auf die Euphoriebremse.

Dabei kommen seine Aufsteigerinnen bislang in der neuen Klasse richtig gut zurecht. Selbst anhaltende Personalprobleme und die erste Saisonniederlage warfen sie nicht aus der Bahn. Zuletzt feierten sie beim SC Markranstädt II wieder einen klaren Sieg. Thieme hatten nur die vielen leichten Ballverluste und die daraus resultierenden einfachen Gegentore nicht gefallen. Deshalb fordert er noch mehr Konzentration, gerade gegen vermeintlich schwächere Kontrahenten wie den SV Plauen-Oberlosa. Der Coach warnt eindringlich vor Übermut, weil die Vogtländerinnen nur zwei ihrer bisher sieben Partien gewinnen konnten. "Wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen." Wie gefährlich das ist, habe kürzlich der HV Chemnitz II erfahren. Der verlor zu Hause gegen die Oberlosaerinnen 27:28. (kjr)

Vor einer spannenden Aufgabe stehen die Männer des EHV Aue II morgen ab 18 Uhr. Das Juniorteam von Trainer Michael Hilbig ist in der Döbelner Stadtsporthalle bei der HSG Neudorf/Döbeln zu Gast. Die hat zwar mit 1:13 Punkten in dieser Saison noch keinen Sieg erkämpft, bestritt aber bisher nur zwei Partien zu Hause. Dabei gab es eine knappe Niederlage und ein Remis. Da verletzungsbedingt die Personaldecke im Auer Lager generell sehr dünn ist, werden erstmals in dieser Meisterschaft A-Jugendliche mit an Bord sein, wenn es darum geht, zwei Punkte in Döbeln zu holen. (kiw)

Spannung verspricht auch das Heimspiel, zu dem die Männer des Zwönitzer HSV heute, 16 Uhr den LHV Hoyerswerda erwarten. Derzeit trennen die Erzgebirger (9. Platz) und ihre Gäste (6.) lediglich zwei Pluspunkte. Diesen Rückstand auszugleichen, ist vielleicht eine zusätzliche Motivation für die Parkettherren. Die Schützlinge von HSV-Trainer Frank Riedel dürfen sich wie schon voriges Wochenende beim Auswärtssieg über den HSV Dresden auf eine sehr junge gegnerische Mannschaft einstellen. Wenn es gelingt, die zu erwartende Offensivkraft der Ostsachsen in den Griff zu bekommen, ist der angestrebte Heimerfolg machbar.

Zuvor empfangen 14 Uhr in der Verbandsliga West die Frauen des Zwönitzer HSV das Team des HSV Mölkau. Anhand der Tabellenkonstellation sind die Gäste als Zweite des Klassements gegen den Vorletzten natürlich klar in der Favoritenrolle. Allerdings konnten die Aufsteigerinnen aus Zwönitz in den bisherigen Partien im Grunde meist mit ihren Kontrahentinnen mithalten, sogar gegen Spitzenreiter Glauchau/Meerane blieb das Spiel lange offen. Es fehlt allerdings noch an der Konstanz sowie einer effektiveren Wurfausbeute. (bral)

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