Schnellen Schrittes über Strohballen und Bänder

Crosslauf: Zweite Station des 23. Westerzgebirgscups wartet mit Neuheiten auf - PSV Schwarzenberg räumt ab

Schönheide.

Hindernisse für die Jüngsten, prima Wetter und ein reibungsloses Prozedere: Rund ums Schönheider Waldstadion ist am Sonnabend alles rund gelaufen. Die Crosslauf-Serie um den 23. Westerzgebirgscup erlebte ihre zweite Station. Dabei begaben sich 123 Starter auf die Strecken zwischen 500 Metern für die Knirpse und zehn Kilometern für Erwachsene.

Aus rein sportlicher Sicht schnitt der PSV Schwarzenberg am besten ab. Er schickte 30 Talente ins Rennen und bejubelte 17 Podestplätze, darunter sieben Altersklassensiege. "Ein sehr leistungsorientierter Auftritt", so Andreas Unger. Dabei freute sich der Vorsitzende des gastgebenden SV Schönheide über alle Starter. Denn erklärtes Ziel der Organisatoren, die den Westerzgebirgscup auf die Beine stellen, ist es, wieder mehr Kinder für Bewegung, Sport und fürs Laufen zu begeistern. Unter den Aktiven von Vereinen etwa aus Rittersgrün, Bockau, Pöhla, Johanngeorgenstadt, Stützengrün, Klingenthal und Oberwiesenthal behaupteten sich die Schönheider Gastgeber insbesondere im Erwachsenenbereich, wo es fünf SVS-Starter aufs Treppchen schafften - davon zwei sogar aufs oberste.

Alle Bedenken im Vorfeld, die Resonanz könnte mäßig ausfallen, erwiesen sich als unnötig. "Wir hatten viele Nachmeldungen aufgrund des schönen Wetters", so Unger, der sich auf 20 Helfer verlassen konnte. Erstmals wurden bei den Crossläufen der Jüngeren Hindernisse eingebaut, um die Rennen attraktiver zu gestalten. Die Herausforderung nahmen die Talente gern an. Sie übersprangen Strohballen, stiegen über gespannte Bänder, krochen unter Seilen hindurch und meisterten einen Slalom-Parcours. "Die Resonanz war positiv. Keiner ließ ein Hindernis aus." So komme man auch dem Charakter eines Crosslaufs näher. "Sonst führen die Strecken größtenteils nur über Waldwege und kaum noch über schmale, verwurzelte Pfade."

Diesen Sonnabend geht die Cup-Serie in Johanngeorgenstadt weiter. Wieder mit besonderen Aufgaben: Die Zehn- bis 15-Jährigen wetteifern auf Inlinern um Punkte. (klin/ane)

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