Schönheider verschaffen sich vor der Rückrunde ein Polster

Auf den Fußballplätzen im Erzgebirge herrscht Winterpause. Für "Freie Presse" Gelegenheit zum Zwischenfazit - heute zur 1. Kreisklasse West.

Aue/Schwarzenberg.

Wie die Zeiten sich ändern. Zwar überwintert der FC Schönheide wie schon in der vergangenen Saison als Tabellenführer der 1. Fußball-Kreisklasse West. Allerdings trennten den Ersten damals von den auf Rang 9 stehenden Langenbergern gerade einmal sieben Zähler; es war also für reichlich Spannung im Titelkampf gesorgt. Diesmal dagegen haben die Schönheider bereits zehn Punkte zwischen sich und den zweitplatzierten SV Saxonia Bernsbach gelegt. Der Abstand zum Neunten - interessanterweise erneut Langenberg - beträgt sogar bereits 20 Zähler.

Damit spricht alles dafür, dass der FC Schönheide heuer den Sprung in die Kreisliga schafft, nachdem das Team vom Fuß des Kuhbergs vorige Saison knapp der SG Erla-Crandorf/ Pöhla den Vortritt lassen musste. Der FCS ist in der Hinrunde ungeschlagen geblieben und kann ein super Torverhältnis von 45:7 vorweisen. Einzig dem ebenfalls eine gute Meisterschaft spielenden Tabellendritten aus Grünstädtel gelang es beim 3:3 auf eigenem Platz, Schönheide einen Zähler abzunehmen. Der 1. ESV ist zugleich härtester Konkurrent der Bernsbacher im Kampf um den 2. Rang, der even- tuell auch eine Chance zum Aufstieg eröffnet. Sollten Bernsbach und Grünstädtel schwächeln, können durchaus weitere Mannschaften in diesen Kampf eingreifen.

Ein Absteiger steht mit dem sieglosen FSV Johanngeorgenstadt im Prinzip schon fest. Dass es für die Bergstädter erneut schwer werden würde, war klar. Aber sieben eigene Tore in 13 Spielen sind eine absolut deprimierende Ausbeute. Da wird es die Johann'städter kaum trösten, zumindest in einer Wertung vorn zu liegen: in der Fairnesstabelle. Deprimierend ist auch, was mit dem FSV Eintracht Bad Schlema geschieht: Vor zwei Jahren um diese Zeit hatten die Kicker aus dem Kurbad noch gute Aussichten auf den Klassen- erhalt in der Kreisliga West, nun droht der Totalabsturz. Zumindest ist das rettende Ufer in Sicht, wobei es nach aktuellem Stand die letzten vier Teams erwischen würde.

An der Spitze der Torjägerliste liefern sich Martin Broers (15 Treffer) vom SV Wismut Erlabrunn und Kenny Hellmich (14) vom 1. ESV Grünstädtel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dahinter folgen André Fuchs vom SV Lindenau, Kaltrim Rama vom FSV Blau-Weiß Schwarzen-berg II und Pascal Schmidt von der SG Affalter II/Alberoda mit je zehn Toren sowie Philip Richter (9) vom ESV Zschorlau. Tabellenführer FC Schönheide ist erst unter den Männern mit acht Treffern vertreten, dafür durch Michael Friedel und Phi-lipp Seifert ebenso zweimal wie die SG Schwarzbach/Elterlein durch Andy Binder und Ronny Groß.

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