Schönheider ziehen vorzeitig in Finalrunde ein

Die Eishockey-Wölfe haben Salzgitter mit 7:0 vom Eis gefegt. Der Sieg sichert ihnen das Ticket für die finalen Playoffs.

Schönheide.

Auch das fünfte Spiel von insgesamt sechs Partien innerhalb der Verzahnungsrunde der Eishockey-Regionalligen Ost und Nord haben die Schönheider Wölfe für sich entschieden. Damit stehen sie bereits vorzeitig als Finalist der Playoffs fest. Basis dafür war am Sonnabend das klare 7:0 (2:0/2:0/3:0) über die Salzgitter Icefighters, das vor heimischer Kulisse und 635 Zuschauern bejubelt wurde.

Trotz des Erfolgs haderte Wölfe-Trainer Sven Schröder mit dem Auftritt seiner Männer. "Es war eines der schlechtesten Spiele der Saison. Es hat an Laufbereitschaft gefehlt." So wirkten die Sportler abgelenkt. "Tempo fehlte ebenso wie der Zug zum Tor." Chancen hatten die Schönheider trotz des schon klaren Siegs noch viel mehr. Aufgrund der harten Gangart zuletzt im Hinspiel in Salzgitter leiteten vier statt zwei Schiedsrichter das Duell. Dennoch habe es teils kritische Szenen gegeben. In die Torschützenliste trugen sich im ersten Drittel Christoph Rogenz (16.) und Florian Heinz (19.) ein. Im Mittelblock trafen Vincent Wolf (34.) und Jannik-Noah Grätke (36.), ehe im Schlussdrittel noch Petr Kukla (41.), Eric Neumann (50.) und Vincent Wolf (54.) nachlegten.

Wölfe-Keeper Niko Stark ist damit bereits der dritte Shutout in dieser Runde gelungen - sprich das dritte Spiel, in dem er keinen einzigen Puck aus dem Netz fischen musste. Seitens der Schönheider Wölfe gibt es allerdings Verletzte zu beklagen: Robert Horst musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Christian Freitag hat sich am Knie verletzt. Sven Schröder spricht in diesem Zusammenhang von einem teuer erkauften Sieg. "Das trübt die Freude über den Erfolg." Denn beide Spieler fallen für die nächsten Partien aus - sowohl fürs letzte Spiel der Verzahnungsrunde gegen Hamburg am kommenden Sonntag als auch im Playoff-Finale. Am Dienstag ist trainingsfrei. Danach beginnt in Schönheide die Vorbereitung auf kommende Aufgaben. Schröder: "Wir sind rechnerisch durch. Das Spiel gegen Hamburg wollen wir daher als Test fürs Finale nutzen."

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