Siegtor mit dem Abpfiff

Die Oberliga-Handballer des EHV Aue II haben auf den letzten Drücker 33:32 gewonnen. Auch bei den Sachsenliga-Frauen des SV Schneeberg ging es äußerst knapp zu.

Aue/Schneeberg/Zwönitz.

Ihren dritten Sieg in Folge haben die Oberliga-Handballer des EHV Aue II zuhause gegen den HC Aschersleben gefeiert. Mit 33:32 (17:14) behielten sie denkbar knapp die Oberhand und sind nun Tabellensechste.

Den besseren Start hatten die ersatzgeschwächten Gäste, gingen 3:1 in Führung. Es folgte ein 5:0-Lauf der Hausherren, die das Tempo im Umkehrspiel hoch hielten und auf 13:8 davonzogen. Hohe Qualität zeigten sie in den Abschlüssen - und das gegen einen Top-Keeper der Liga. Das Drei-Tore-Polster zur Halbzeit stellte Rückraumwerfer Jonas Leubner mit dem 18:15 kurz nach der Pause wieder her. In doppelter Unterzahl kassierte Aue aber das 18:18. Bis zum 25:25 blieb die Partie ausgeglichen, ehe die Gäste auf 30:26 (51.) davoneilten. Die EHV-Reserve setzte alles auf eine Karte und wurde 36 Sekunden vorm Abpfiff mit dem 32:32 durch Kapitän Marcel Schäfer belohnt. Mit dem Schlusspfiff erzielte Dominic Schwenning das Siegtor.

Nicht überzeugend, aber erfolgreich haben die Sachsenliga-Frauen des SV Schneeberg ihr Heimspiel gegen den USV TU Dresden gestaltet. Sie gewannen 27:26 (12:14) und sicherten sich wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Nach einem nervösen Start lag der SVS 0:2 (2.) hinten. "Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe", sagte Schneebergs Trainer Sascha Thieme. Absetzen konnte sich kein Team, nach dem 5:5 (12.), 8:8 (17.) und 11:12 (28.) ging es mit 12:14 in die Pause. Dabei ließen laut dem Coach sowohl Offensive als auch Defensive zu wünschen übrig. "Nach Wiederanpfiff stellten wir die Mängel zunächst ab." So zogen die Gastgeberinnen auf 17:15 (35.) davon. "Dann verfielen wir in den alten Trott." Somit war das Spiel wieder völlig offen und die letzten neun Minuten gerieten zum Nervenkrimi, in dem der SVS in der 58. Minuten 26:25 führte. Per Strafwurf glich Dresden aus, das Remis schien besiegelt. "Aber Romy Kolbe versuchte es kurz nach der Mittellinie. Und ihr Ball landete zwei Sekunden vor Ultimo tatsächlich irgendwie im gegnerischen Kasten", so Thieme. Zumindest kämpferisch sei seinem Team kein Vorwurf zu machen. "Wir haben glücklich gewonnen."

Die Zwönitzer Sachsenliga-Männer verloren zuhause 23:26 (9:12) gegen den LHV Hoyerswerda. Insgesamt war es kein unverdienter Erfolg der Gäste, da sie über weite Strecken führten. Dennoch bestand für die Erzgebirger durchaus die Chance, einen Punkt zu retten. Aber sie nutzten vor allem in der Schlussphase beste Chancen nicht. "Mir fehlten Kampf, Biss und Emotionen. Noch dazu lassen wir zu viele Möglichkeiten aus", so HSV-Coach Frank Riedel. Das Duell begann verhalten, ehe Zwönitz nach dem 6:6 (15.) offensiv schwächelte und mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause ging. Mit einem Blitzstart zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte der HSV sein Leistungsvermögen, rief es nach dem 13:13 (35.) aber nicht mehr dauerhaft ab. Die Gäste eilten vorentscheidend auf 21:16 (47.) davon. (kiw/bral)

 


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