Silber und Bronze im Europacup

Für zwei Erzgebirger ist es in Frankreich ganz nach Wunsch gelaufen. Jetzt richten sie ihre Blicke bereits gen Portugal.

Albi.

Der erhoffte Erfolg ist eingetreten. Im südfranzösischen Albi lief es für die Erzgebirger Marcel Teucher und Felix Bräuer zum Abschluss der Superenduro-Saison nach Plan. Sie steuerten ihre KTM-Maschinen aufs Podest.

Bereits im Zeittraining erreichten beide gute Zeiten. Diese führten sie auf die Startplätze 3 und 8. Aus diesen Ausgangspositionen machten sie dann auch Verwertbares. Bereits im ersten der beiden Finalläufe reichte ein vierter Platz für den Wiesaer Marcel Teucher, um genügend Punkte zu holen. Damit hatte er sich bereits vor dem abschließenden Lauf den Vizemeistertitel gesichert: "Ich bin im Steinfeld gestürzt und habe deshalb einige Positionen verloren. Der zweite Platz lag in Reichweite, den habe ich aber selbst verschenkt", gestand der 29-Jährige selbstkritisch ein. Im zweiten Lauf erwischte der Bürokaufmann dann einen perfekten Start und mischte direkt an der Spitze mit. In Runde 2 konnte er die Führung übernehmen und ausbauen. Erneut machte ihm aber das Steinfeld den Laufsieg zunichte: "Meine KTM ging ausgerechnet dort aus. Bis ich den Motor wieder zum laufen bringen konnte, kam es mir vor wie eine Ewigkeit. Mike Hartmann konnte mich dadurch auf den letzten Metern überholen", so Teucher, der in der Eventwertung von Albi Dritter wurde. "Mein schlechtestes Ergebnis in dieser Wintersaison war damit der vierte Platz beim Heimrennen in Riesa", zog der Wiesaer sein persönliches Resümee.

Felix Bräuer strahlte nach beiden Läufen in Südfrankreich ebenfalls. Mit zwei überlegten Auftritten sicherte er sich genügend Punkte, um die Bronzemedaille in der Europacup-Wertung zu gewinnen: "Dies ist einer meiner größten Erfolge in der Karriere. Vor 4000 Zuschauern auf einem Podest zu stehen, ist ein ganz besonderes Erlebnis", betonte der 29-Jährige aus Cunersdorf.

Das Duo des Enduro Teams 7 will nun am 1. April in der Heimat beim Wiesel-X in Flöha antreten. Den nächsten großen internationalen Start planen sie für Ende Mai. Dann soll es zum Extreme Lagares nach Portugal gehen. (mit enis)

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