Slalomkurven begeistern zunehmend

Das Engagement der Annaberger Kart-Sportler trägt immer mehr Früchte. Der Erzgebirgspokal hat das bestätigt.

Mildenau.

"Nach zwei Stunden lässt sich sagen, es läuft sehr gut", so Oliver Schenk, Jugendleiter der Sektion Kart im AMC Annaberg-Buchholz. Er beobachtete an der Strecke in Mildenau, wie Jüngere und Ältere mit Karts um die Hütchen kurvten. Gleichzeitig betonte Schenk aber, dass noch Luft nach oben sei: "Ich gehe davon aus, dass das Aufnahmepotenzial unseres Vereins selbst bei 20Mädchen und Jungen noch nicht erschöpft wäre." Derzeit betreut er zwölf Kinder in der Sektion.

Das Training findet immer am Sonntagvormittag in Mildenau auf dem Gelände eines Privatunternehmens statt. "Da die Firma wochentags produziert, dürfen wir nur an diesem Tag aufs Gelände. Aber das alles hat sich sehr gut angelassen, da die meisten am Wochenende ohnehin mehr Zeit haben. Grundsätzlich üben wir zweimal im Monat in Abhängigkeit von Rennen oder Meisterschaftsläufen", erklärte Schenk weiter. Das Trainingsgelände war jetzt auch Schauplatz des Annaberger Kart-Slaloms. Neben Teilnehmern aus der unmittelbaren Umgebung sind zur dritten Auflage - zudem als Kreismeisterschaft im Kart-Slalom um den Erzgebirgspokal ausgeschrieben - auch Motorsportbegeisterte aus Aue, Stollberg und dem Marienberger Raum angereist. Sie wollten sich im Kartfahren ausprobieren. Genau dieses Ziel verfolgen die Organisatoren, die ihr Engagement für den Nachwuchs im Motorsportverein belohnt sehen.

Dies bestätigte Dana Mai aus Sorgau. Während ihr elfjähriger Sprössling Diego im Kart Gas gab, fand sie lobende Worte. "Ich finde die Möglichkeit für Kinder, sich hier ausprobieren zu können, super. Denn im Erzgebirge sind derartige Gelegenheiten eher rar. Ich hatte in der ,Freien Presse' gelesen, dass das Rennen stattfindet", erklärte die 39-Jährige. "Zuvor war uns nicht bekannt, dass es in Annaberg-Buchholz einen Motorsportverein gibt. Aber nun sind wir spontan hergefahren, um zu sehen, ob das etwas für unseren Sohn sein könnte." War es. Der Junge, der ansonsten Motocross fährt, kam auch auf vier Rädern bestens zurecht. "Es macht mir riesigen Spaß. Vielleicht kommt jetzt zu meinen Hobbys das Kartfahren dazu", sagte der Elfjährige.

Nach der Sommerpause geht es in Stollberg weiter, bevor das Meisterschaftsfinale am 21. September in Mildenau steigt. Weitere Informationen gibt es im Internet. (mit mas)

www.amc-annaberg.de

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