Spitzenduo will sich vom Rest absetzen

In der Fußball-Erzgebirgsliga haben Oelsnitz und Stollberg zuletzt im Gleichschritt gesiegt. Burkhardtsdorf empfängt ein anderes Spitzenteam.

Stollberg.

Am sechsten Spieltag der Erzgebirgsliga sorgt der Blick auf die Tabelle für die Teams aus der Region für unterschiedliche Gefühlslagen. Mit den oberen Tabellenregionen haben die Partien an diesem Sonntag alle etwas zu tun.

FC Stollberg (1. Platz/13 Punkte) - SV Tirol Dittmannsdorf (11./4). Fünf Spiele, vier Siege, ein Unentschieden, dazu noch im Kreispokal ins Halbfinale gestürmt - die Saison hätte für den FC Stollberg bis jetzt auch schlechter laufen können. Die Rot-Weißen überzeugen und lassen keinen Zweifel daran, dass der Aufstieg in die Landesklasse in dieser Spielzeit nur über sie läuft. Mit dem SV Tirol Dittmannsdorf erwartet die Mannschaft von Bernd Eichenmüller aber ein nicht zu unterschätzender Gegner, schließlich wurden die Dittmannsdorfer in der vergangenen Saison Vizemeister der Erzgebirgsliga. Allerdings leiden die Gäste auch unter Personalproblemen und sind in dieser Saison noch nicht richtig in Tritt gekommen.

Oelsnitzer FC (2./12) - SV Großrückerswalde (10./5). Betrachtet man die Tabelle der Erzgebirgsliga, gelten die Gastgeber als Favorit für die Partie. OFC-Trainer André Förster sieht das aber etwas anders. "Großrückerswalde kommt aus der Landesklasse und hat noch immer einen fast identischen Kader", so Förster. Und auch die eigenen Leistungen der letzten Spiele überzeugten den Oelsnitzer Übungsleiter trotz der Siege nicht immer. "Im Vergleich zum Spiel in Annaberg müssen wir uns schon deutlich strecken, um die Punkte bei uns zu behalten." Dass seine Mannschaft vier Spiele in Folge gewonnen habe, sei sensationell, so Förster weiter. "Aber wir können das gut einschätzen und gehen realistisch damit um."

FSV Burkhardtsdorf (12./4) - SV Crottendorf (4./9). Unterstützung aus dem eigenen Altkreis könnte den Stollbergern und Oelsnitzern der FSV Burkhardtsdorf liefern. Der erwartet am Sonntag zuhause den Tabellenvierten aus Crottendorf. In der vergangenen Saison erlebten die Gäste ihr blaues Wunder im Otto-Schüngel-Stadion, der FSV siegte damals mit 6:1. Allerdings befinden sich die Gastgeber um Trainer Günther Teigky im Umbruch, sodass die Favoritenrolle zu den Crottendorfern wandert.

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