Spitzenposition mit Heimsieg untermauert

So ganz bekamen die Marienberger Handballerinnen die Regisseurin der Gäste aus Schneeberg nicht in den Griff. Trotzdem durften die Fans des Sachsenligisten einmal mehr jubeln.

Marienberg.

Hatten die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg in der Vorsaison noch eine 24:31-Niederlage gegen den SV Schneeberg hinnehmen müssen, so gelang diesmal ein klarer Heimsieg. Mit 33:23 behielten die Gastgeberinnen in diesem Erzgebirgsderby die Oberhand und verteidigten mit nunmehr 15:3 Punkten den ersten Platz in der Sachsenliga. Allerdings war der vierte Heimsieg kein Spaziergang, wie Trainerin Lucie Hribova einräumt: "Wie ich es erwartet hatte, haben wir in der ganzen Partie die Anspiele zum Kreis durch die gute Schneeberger Spieldirigentin Romy Kolbe nicht richtig in den Griff bekommen. Wir haben dort immer wieder Tore kassiert, egal wie wir standen." Dass die Leistungsträgerin der Gäste auch selbst mehrfach erfolgreich zum Abschluss kam, fiel aber letztlich nicht so ins Gewicht. "Insgesamt waren wir das überlegene Team", so die Bilanz von Lucie Hribova, die sich vor allem über den Start ihres Teams freute.

Die ersten vier Tore gingen auf das Konto des HSV, der bald darauf 7:2 führte. Allerdings kamen die Schneebergerinnen mehrfach auf zwei Tore heran und lagen auch beim 15:11-Pausenrückstand für Marienberg in Schlagdistanz. Zu Beginn des zweiten Abschnitts zündeten die Gastgeberinnen dann jedoch den Turbo und zogen auf 21:12 davon (38.). Als der Vorsprung auch zehn Minuten später immer noch neun Tore betrug (25:16), schienen die Punkte in Sack und Tüten zu sein. Leichte Nachlässigkeiten führten jedoch dazu, dass der Vorsprung auf sechs Tore schmolz. Trotz Unterzahl erzielte Frenzi Heft dann aber das wichtige 27:20. Vivian Dresel - mit zehn Treffern einmal mehr beste HSV-Werferin - netzte zum 28:20 ein, und Ioana Anna-Maria Pocris legte nach. Damit war die Entscheidung endgültig gefallen, zumal Torhüterin Nadine Werner einen sicheren Rückhalt darstelle. Auf der Mitte konnte zudem Kristin Tippmann-Wendrock ihre Mitspielerinnen gut in Szene setzen, sodass Lucie Hribova hinterher ein positives Fazit ziehen konnte: "Wir haben diesmal nicht so viele leichte technische Fehler gemacht. Es war wieder eine sehr ordentliche Teamleistung." Darüber freute sich auch der langjährige HSV-Trainer Stefan Süßmilch, der diesmal als Gast mit dabei war.

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