Startsignal für Sportplatzsanierung

Historischer Moment: In Thalheim verschwindet die "Schleifscheibe". An ihre Stelle tritt ein Kunstrasen, weil Fußballer und Stadt richtig investieren.

Thalheim.

Der Auftakt ist vollzogen: Offizielle und Fans haben auf dem Thalheimer Sportplatz an der Stollberger Straße die Spaten in die Erde gerammt, um bis Mai 2017 eine wesentlich schickere Anlage zu schaffen, auf dem dann weiche Plastikfasern anstelle der Schlacke die Fußballerbeine schonen. Erste Resultate der Baumaßnahmen waren bereits kurz vor dem offiziellen Start sichtbar geworden: Binnen weniger Stunden wurden die Birkenbäume auf der Gegengeraden gefällt, um Baufreiheit zu schaffen.

Das Projekt kostet laut der Planungen knapp 800.000 Euro. "Es gliedert sich in zwei Teilbereiche", erläuterte Thalheims Bürgermeister Nico Dittmann. "Zunächst erfolgt eine grundhafte Instandsetzung des Platzunterbaus inklusive seiner Außenanlagen wie beispielsweise Tartanbahn und Drainage. Anschließend wird der Kunstrasen aufgezogen", so der Stadtchef. Während die Sanierung entstandener Unwetterschäden ohnehin von der Kommune in Auftrag gegeben wurde, ist der SV Tanne Thalheim in Eigenregie für den 330.000 Euro teuren Kunstrasen verantwortlich. Dafür wurden binnen kurzer Zeit dank der Unterstützung von Sponsoren, Gönnern, Mitgliedern und Fans knapp 200.000 € Euro aufgebracht. Diese ergeben mitsamt den Fördermitteln die Gesamtsumme. Um den Fußballabteilungsleiter Thomas Drechsel wurde dafür eine Arbeitsgruppe gebildet. Mitentscheidend über den Fortgang der Arbeiten wird das Wetter sein, geplant ist die Fertigstellung im Mai 2017. So ist unter anderem für das Aufbringen der einzelnen Kunstrasenbahnen fünf Tage trockenes Wetter notwendig.

"Nun ist es endlich losgegangen. Wir danken allen Beteiligten, der Stadtverwaltung und unseren Unterstützern dafür, dass es spätestens ab der kommenden Saison ganz neue Bedingungen, nicht nur für den Fußball, geben wird", so Drechsel während des Spatenstichs. Daran hatten unter anderem der Bürgermeister sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen und Planungsbüros teilgenommen.

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