Steppkes stecken Mut und Können in packende Kämpfe

158 Mädchen und Jungen haben in Breitenbrunn am Frühlings-Krümelrandori unter Regie des Judoclubs Antonsthal-Schwarzenberg teilgenommen. So viele wie noch nie - Rekord.

Breitenbrunn.

Großes Gewusel in der Turnhalle Breitenbrunn: Rund 160 Steppkes haben am Sonnabend ihren Duellen beim Frühlings-Krümelrandori des Judoclubs Antonsthal-Schwarzenberg entgegengefiebert. Die Mädchen und Jungen trugen ausschließlich weiße, weiß-gelbe oder gelbe Gürtel. So sieht es das Reglement vor. "Wir wollen wirklich den Anfängern eine Plattform bieten", sagt Maik Neubert vom Trainerteam des JCAS.

Viele der kleinen Judoka bestritten ihren ersten Wettkampf. Da gab es Glückseligkeit über Erfolge ebenso wie Tränen, wenn der Kampf verloren ging. Die Erwartungshaltung der Knirpse war hoch, die von ihren Eltern und Familien vom Rand der fünf Matten aus kräftig angefeuert wurden. Mit 158 Teilnehmern aus 18 Vereinen, darunter erstmals ein Freiberger Judoclub, ist der JCAS dabei fast an seine Kapazitätsgrenze gestoßen. "Viel mehr Teilnehmer würden gar nicht gehen", gestand Maik Neubert. Die Gastgeber selbst schickten 14 Mädchen und Jungen auf die Tatamis - und hatten Glück, genügend Kampfrichter für das Geschehen auf fünf Matten gefunden zu haben. Der teilnehmerstärkste Verein war der JV Rodewisch mit insgesamt 34 Startern.

Gekämpft wurde in Pools, bestehend aus jeweils fünf Sportlern. "Diese Pools werden gewichtsnah zusammengestellt. Zwar haben wir versucht, Mädchen und Jungen zu trennen, doch das gelang nicht immer", sagte Maik Neubert und zeigte sich mit den Leistungen der Aktiven vom JCAS sehr zufrieden. "Überrascht hat mich, dass es einigen sogar gelungen ist, die Fußwürfe einzusetzen, die wir in einem Spezialtraining erst in dieser Woche trainiert haben", so Neubert. Mächtig stolz war seine Tochter Izzie. Die Achtjährige sicherte sich in ihrem Pool den Sieg, verlor nur einen Kampf und gewann alle anderen Duelle souverän. "Dabei bin ich mit zwei gebrochenen Zehen angetreten", sagte das Mädchen. Sie sei aufgeregt gewesen. Auch Ella Kunzmann aus Erla-Crandorf hatte Lampenfieber. "Ich bin am Abend vor dem Turnier zeitig ins Bett gegangen. Vor meinem Kampf habe ich sogar gezittert." Zwei Duelle gewann sie, unterlag aber auch zweimal - Bronze. "Ella ist ja noch ein Weißgurt und hat sogar gegen einen Gelb-Gurt gekämpft", so der Trainer. Nicht zufrieden war Hille Heidrun Leistner aus Schwarzenberg. Ihre Hoffnungen erfüllten sich nicht. "Alle Kämpfe waren schwierig", so die Siebenjährige, der kein Sieg gelang. Dennoch entwickle sie sich gut, so Neubert. "Es fehlt nur ein bisschen an der Kraft. Daran arbeiten wir." Einen weiteren Sieg für den JCAS steuerte Pascal Schukar bei. Jeweils Zweite wurden Jeremias Neubert und Frido Solbrig. Bronze sicherten sich Dimitrios Mouchtaropoulos, Nina Schmidt, Linus Hielscher und Anne Schlesiger.

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