Stilartenwechsel mischt Karten neu

Die Regionalliga der Ringer startet am Wochenende in die Rückrunde. Während Thalheim in Berlin klarer Favorit ist, müssen die Lugauer eine hohe Hürde überspringen.

Thalheim/Lugau.

Ab sofort treffen die Ringer der Regionalliga Mitteldeutschland auf Gegner, die ihnen aus dieser Saison bereits bekannt vorkommen. Zum Rückrundenauftakt muss der Tabellenzweite aus Thalheim nach Berlin reisen, während die Lugauer Eichenkränze in Pausa gastieren. Im Vogtland, beim Tabellensechsten, sind die Eichenkränze klarer Außenseiter, was nicht unbedingt etwas mit der Stärke des Gegners, sondern vielmehr mit der eigenen Schwäche zu tun hat. Nach einer katastrophalen Hinrunde ist der RVE noch immer punktlos.

Trainer Jan Peprny ist aber optimistisch, dass sich dies bald ändern könnte. Grund dafür ist der sogenannte Stilartenwechsel. Heißt: Eine Gewichtsklasse, in der in der Hinrunde im freien Stil gerungen wurde, wird nun im klassischen ausgekämpft und umgekehrt. "Uns macht das als Mannschaft stärker", sagt Peprny. So könne unter anderem sein Sohn Toni im 80-Kilo-Limit endlich im angestammten klassischen Stil ringen. Freistiler Krzysztof Sadowik, gegen Pausa nicht am Start, dürfte statt im 98-Kilo-Limit bei den 86 Kilogramm schweren Jungs ran, was für ihn günstiger sei.

Bei den Thalheimern will sich Trainer Steffen Richter nicht so weit aus dem Fenster lehnen. "Man muss erstmal abwarten, ob der Stilartenwechsel für uns günstig ist." Beim Vorletzten ist das Team Favorit, auch wenn die Mannschaft aus Verletzungsgründen mit dem letzten Aufgebot anreist. "Alles, was ringen kann, wird auch ringen", so Richter.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...