Stollberg kann den Sack endgültig zubinden

Vier Spieltage vor Schluss will der FCS am Sonntag die Meisterschaft in der Fußball-Erzgebirgsliga klarmachen. Burkhardtsdorf dagegen kämpft noch um den Klassenerhalt.

Stollberg.

Nur noch vier Spieltage sind in der Fußball-Erzgebirgsliga noch zu bestreiten und für die meisten Teams geht es sportlich nur noch um den abschließenden Tabellenplatz. Nicht so jedoch bei den Vertretern aus der Region, die allesamt noch Punkte für ihr ausgerufenes Saisonziel benötigen und diese am Sonntag holen wollen.

Dass der FC Stollberg (1./52) die Erzgebirgsliga nach dieser Saison wieder verlassen wird, bezweifelt wohl niemand mehr. Bei noch vier ausstehenden Partien und elf Punkten Vorsprung auf den Zweiten aus Schwarzenberg wäre es auch eine Blamage für die Elf von Bernd Eichenmüller, sollte sie am Ende nicht auf dem Platz an der Sonne stehen. Die Frage ist also nur noch, wann die Stollberger den Aufstieg auch rechnerisch endgültig klarmachen. Wenn es nach dem Gegner am Sonntag, dem SV Blau-Weiß Crottendorf (4./37), geht, dann müssen sich die Rot-Weißen noch eine Woche gedulden. "Stollberg darf gerne Meister werden", sagt Daniel Mannsfeld, Trainer der Crottendorfer. "Aber nicht bei uns." Die drei Punkte wolle man bei sich behalten, so Mannsfeld weiter. Mit einem Sieg steigt der FCS definitiv auf, bei allen anderen Resultaten ist man auf das Ergebnis aus Schwarzenberg angewiesen, die auf die Drebacher Krokusblüten treffen.

Im Gegensatz zu den Stollbergern will der FSV Burkhardtsdorf (10./27) die Liga nicht verlassen. Allerdings ist der komfortable Vorsprung des FSV auf die Abstiegszone zuletzt massiv geschmolzen und beträgt nur noch einen Punkt. Da kommt der SV Großrückerswalde (5./36) als Gegner sicher alles andere als recht, schließlich gewannen die Gäste zuletzt souverän beim SV Auerhammer. Für die Gäste zählen natürlich trotzdem nur Punkte, um dem Klassenerhalt einen weiteren Schritt näherzukommen.

Um den Klassenerhalt kämpft auch der Oelsnitzer FC (8./33), allerdings ist die Ausgangslage für die Schwarz-Gelben komfortabler als für die Konkurrenz aus Burkhardtsdorf. Sieben Punkte Vorsprung sind es, im Idealfall machen die Oelsnitzer am Sonntag den Verbleib in der Erzgebirgsliga klar. Die Marschrichtung ist vorgegeben, wie Förster bestätigt. "Wir wollen das Heimspiel genau wie auch gegen Burkhardtsdorf zuletzt", so der Oelsnitzer Trainer. Seiner Mannschaft sei klar, dass sie sich im Gegensatz zur 1:4-Niederlage am vergangenen Wochenende in Drebach deutlich steigern müsse, so Förster weiter. "Entsprechend fokussiert müssen wir auftreten." Ein 1:1 wie im Hinspiel reicht den Oelsnitzern aber definitiv nicht.

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