Stollberger bereit für den nächsten Streich

Fußball, Landespokal: Nach Markkleeberg will der FCS einen weiteren Landesligisten aus dem Wettbewerb kegeln

Stollberg.

Den ersten Landesligisten haben die Fußballer des FC Stollberg im Sachsenpokal bereits eliminiert. Nun soll der zweite folgen. In der zweiten Runde des Wettbewerbs empfängt der Tabellensechste der Landesklasse am Sonntag den FSV Neusalza-Spremberg. Die Mannschaft aus der Oberlausitz hatte die vergangene Saison auf Platz 4 abgeschlossen und mischt nun schon wieder an der Tabellenspitze mit. Zwei Siege und ein Remis stehen nach drei Spielen zu Buche - das bedeutet aktuell Rang 3.

"Das wird auf jeden Fall eine schwierigere Aufgabe als Markkleeberg", sagt Trainer Bernd Eichenmüller, der die Ostsachsen zuletzt beim 2:2 in Lößnitz beobachtete. Es handle sich um eine kampfstarke und erfahrene Mannschaft, in der mehrere Spieler aus dem benachbarten Tschechien zu den Leistungsträgern zählen. Zudem habe sich der FSV vor Saisonbeginn noch einmal mit sechs Akteuren verstärkt.

Der Stollberger Coach rechnet sich aber trotzdem etwas aus - und das nicht nur wegen der langen Anreise der Gäste. "Wir sind nicht umsonst seit 18 Spielen zuhause ungeschlagen", sagt Eichenmüller, der gegen Neusalza-Spremberg aber nicht auf seine beste Elf zurückgreifen kann. Vier Spieler, die bislang zum Stamm zählten, weilen im Urlaub und fallen demzufolge für das Pokalspiel aus - um wen es sich dabei handelt, will er nicht verraten. "Aber dann müssen die anderen eben in die Bresche springen." Anpfiff der Partie im Glückaufstadion ist am Sonntag, 15 Uhr. (jüw)

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