Stollberger in Gelenau stark vertreten

Erzgebirgsmeeting: Mehr als 300 Leichtathleten kämpfen um Medaillen

Stollberg.

In der Leichtathletik nimmt die Freiluftsaison immer mehr Fahrt auf. Ein quantitativ und qualitativ starkes Starterfeld mit Teilnehmern aus mehreren Bundesländern und der Tschechischen Republik erwartet der LV 90 Erzgebirge am Samstag im Gelenauer Sportareal Erzgebirgsblick bei der vierten Auflage seines Erzgebirgsmeetings.

Dabei stellt der gastgebende Verein mit 86 die meisten der mehr als 300 Athleten. Ab 12 Uhr werden insgesamt 265 Starts in den verschiedenen Wettkämpfen von der Altersklasse U 14 männlich/weiblich bis hin zu den Erwachsenen absolviert. Mit von der Partie sind auch die Nachwuchssportler der Stollberger Trainingsgruppe des Vereins. "Wir sind mit neun Athleten unter 14 Jahren vertreten, darunter drei Mädchen", sagte Stützpunktleiter Dieter Hertel. Mit dabei sind im Wesentlichen diejenigen, die in der vergangenen Hallensaison mit sehr guten Ergebnissen aufwarteten, darunter die Niederwürschnitzer Fraktion um Felicitas Jähn, Charly Georgi, Felix Voigt, Enzo Kieß und Sandro-Patrice Mittag, die Lugauerin Leonie Schürer, Marie Bannier aus Neuwürschnitz sowie Lasse Platzer (Oelsnitz) und Richard Krauß (Brünlos). Die Farben des LV Erzgebirge vertritt außerdem die Stollbergerin Larissa Stiehler, die aber in Thum trainiert.

Nicht vertreten sind in Gelenau Athleten des TSV Elektronik Gornsdorf, wie zum Beispiel Svenja Koban. Sie startet stattdessen am Samstag beim 17. Pfingstmeeting der LG Merseburg. In Leuna hat die 14-Jährige ein klares Ziel vor Augen. "Für Svenja ist es die Möglichkeit, die Norm für die Deutsche Meisterschaft im Hochsprung ihrer Altersklasse U 16 zu erfüllen. Die liegt bei 1,66 Meter, was für sie auf jeden Fall realistisch ist", sagte ihr Trainer Matthias Pohl. Bei den Landesmeisterschaften in Thum im Block Sprint/Sprung, zu dem der Hochsprung gehört, war die Jahnsdorferin vor Wochenfrist nur hauchdünn an 1,68 Meter gescheitert, als sie mit der Ferse die Latte berührte. Doch auch mit 1,64 Meter hatte sie das 15-köpfige Feld in ihrer Schokoladendisziplin klar beherrscht. Die persönliche Bestleistung von Svenja Koban steht mit 1,66 bei genau jener Höhe, die für die Deutsche Meisterschaft vom DLV als Mindestleistung festgelegt worden ist. Im Vorjahr hatte sie die Norm erreicht, allerdings fand sich kein Ausrichter für den Wettkampf. In diesem Jahr soll sie auf der Sportanlage Obervieland in Bremen aber mit dabei sein.

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