Stollberger wollen raus aus der Krise

Seit sieben Spieltagen ist der FCS in der Fußball-Landesklasse sieglos. Nun soll die schwarze Serie ausgerechnet gegen den Zweiten enden.

Stollberg.

Zumindest die Statistik gibt ein bisschen Anlass zur Hoffnung. Von ihren bislang 13 Saisonpunkten haben die Landesklasse-Fußballer des FC Stollberg zehn gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte geholt. Da trifft es sich gut, dass am Sonntag, 14 Uhr, der FSV Motor Marienberg im Glückauf-Stadion gastiert. Die Blau-Gelben sind Tabellenzweiter, heißer Aufstiegskandidat, und laut FCS-Trainer Bernd Eichenmüller eine "richtig kompakte Männermannschaft".

Für seine Spieler geht es darum, endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Der Abstand auf einen Abstiegsplatz beträgt für die Stollberger zwar immer noch fünf Punkte, doch die Formkurve zeigt bedenklich nach unten. Sieben Spiele ohne Sieg, das 0:2 in der Vorwoche daheim gegen Schlusslicht Klaffenbach markierte den vorläufigen Tiefpunkt. "Von der Mannschaft, die zu Saison beginnt Glauchau die bislang einzige Niederlage beigebracht hat, sind wir momentan weit entfernt", räumt Eichenmüller ein. Hinten stehe sein Team recht gut, leiste sich aber immer wieder Aussetzer und vorn fehle die Durchschlagskraft. Sich in die Winterpause zu retten, davon will der Coach aber nichts wissen. "Es sind noch sechs Punkte zu vergeben, und um die müssen wir kämpfen". Dass es in der Pause besser werde, sei zudem auch kein Automatismus.

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