Tabellenführer sieht sich als krasser Außenseiter

Kegeln, 2. Bundesliga: Stollberger 9Pins gastieren in Markranstädt - Kapitän Werth: "Dort gibt es nichts zu holen."

Stollberg.

Die Zweitliga-Kegler des SKV Stollberg gastieren am Samstag, 14 Uhr, beim SK Markranstädt 1990. Das ist das Duell des aktuellen Spitzenreiters beim Fünften, doch von einer Favoritenrolle will Kapitän Stefan Werth nichts wissen. "Jeder, der sich nur minimal mit Kegeln auskennt und die Ausgangslage vor Ort einschätzen kann, weiß, dass es bei den Randleipzigern nichts zu holen gibt", schreibt er seinem Verein die absolute Außenseiterrolle zu. Grund dafür ist die sehr spezielle Bahn in Markranstädt. "Dort fallen die Kegel extrem leicht. Nicht umsonst wurde dort auch der deutsche Einzelbahnrekord gespielt", so Werth. Die Gastgeber seien die Anlage gewohnt, mit ihren Eigenschaften vertraut und würden dies auszunutzen wissen. "Bestes Beispiel dafür ist die Partie gegen Wolfsburg vergangene Woche. Die Gäste haben dort mit mehr als 3900 Kegeln eine Wahnsinnsleistung abgeliefert und trotzdem waren sie gegen die mehr als 4000 Kegel der Gastgeber chancenlos", so Werth. Sein Team habe bei den jüngsten beiden Auftritten in Markranstädt jeweils fast 3800 zu Fall gebracht, was auch Mannschaftsbestleistung sei. "Aber für etwas Zählbares hat es nie gereicht."

Die Damen des SKV sind einen Tag später ebenfalls auswärts gefordert. Sie sind um 13 Uhr bei Aufsteiger Gut Holz Wriezen zu Gast - ein bis dahin unbekanntes Terrain für die Erzgebirgerinnen. Die Bilanz der Gastgeber ist bei zwei Heimerfolgen und einer Niederlage bisher positiv.

Eine Nachholpartie gegen den SV Seelingstädt bestreitet dagegen die zweite Herrenmannschaft des SKV am Samstag ab 13 Uhr. Mit 6:2 Punkten rangieren beide Teams punktgleich auf Platz drei und vier. Der Gewinner der Partie darf sich erst einmal nach oben orientieren und hält Anschluss an die Tabellenspitze. (stw)

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