Taekwondo: Bruchtest lässt Beton zerbröseln

Sechs Gasbetonplatten übereinander, jede etwa fünf Zentimeter dick. Ein satter Schlag mit der Handkante - und schon entfaltet sich die kinetische Energie explosionsartig und lässt die so stabil erscheinenden, weißen Quader zerbröseln. Der sogenannte Bruchtest gehört zum Repertoire jedes guten Taekwondo-Kämpfers und ist auch Prüfungsinhalt, wenn es um das Erreichen eines höheren Grades geht. Claudia Lerch, Trainerin in der Taekwondo-Sparte des Zwönitzer HSV, exerzierte die Technik am Samstagperfekt vor. Anlass war das Jubiläum der vor 25Jahren gegründeten Abteilung. Bei einer Gala zeigten die Taekwondo- und Hapkido-Sportler, was ihre Disziplin ausmacht. "Es war ein Querschnitt dessen, was in den vergangenen Jahren trainiert worden ist. Wir haben, denke ich, Kampfsport auf einem gute Niveau präsentiert", sagt Jörg Schwarz, sportlicher Leiter der Sparte, der rund 120 Sportler aller Altersklassen angehören. Bereits zuvor hatte es einen Breitensportlehrgang gegeben, in dessen Rahmen die eingeladenen Referenten mit den Mitgliedern des Vereins trainierten. "Das waren Meister, die wir aus anderen Vereinen kennen, die unseren Athleten auch zusätzliches Wissen vermitteln konnten", so Schwarz. (wend)

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