Tannen dominieren im Becken

Beim Vorwettkampf zum Finale der Erzgebirgsspiele haben die Thalheimer Schwimmer mehr als 90-mal zuerst angeschlagen . Die Teilnehmerzahl offenbarte einen klaren Trend.

Thalheim.

Die nächsten Erzgebirgsspiele werfen ihren Schatten voraus. Zu den mehr als 30 Sportarten, in denen Kinder und Jugendliche aus der Region ihre Besten ermitteln, zählt auch das Schwimmen. Im Schulschwimmzentrum "Sonnenbad" in Schwarzenberg sind nun die Vorwettkämpfe für den Altkreis Stollberg über die Bühne gegangen. Ausrichter der Wettkämpfe war der SV Tanne Thalheim. Geschwommen wurden 50 und 100-Meter-Strecken in den Schwimmarten Rücken, Brust, Schmetterling, Freistil sowie die 100-Meter-Lagen.

"Das Starterfeld war erstmals wieder stärker besetzt als in den Jahren davor", freute sich Abteilungsleiter Wolfgang Seidel. Insgesamt gingen 106 Nachwuchsschwimmer an den Start, davon 63 vom Gastgeber und 33 vom Zwönitzer Schwimmverein. Die übrigen teilten sich auf den SV 07 Annaberg und den FC Erzgebirge Aue auf. Diese konnten bei ihren eigenen Vorrundenwettkämpfen aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen und wollten ebenfalls die Chance nutzen, sich für das anstehende Finale zu qualifizieren. Dieses wird am 15. Juni in der Auer Schwimmhalle ausgetragen.

Bei den zahlenmäßig am stärksten vertretenen Thalheimer, die mit 93 ersten Plätzen folgerichtig auch sportlich am erfolgreichsten waren, fischte Lilly-Sophie Lütz die meisten Goldmedaillen, nämlich deren sechs, aus dem Wasser. Clara Barfeld, Romy Lütz, Jamie-Marie Salomo, Marlen Sowa, Emma Zimmermann sowie Jakob Münzner bei den Jungen, der zudem noch zwei Silberplaketten obenauf packte, folgten mit fünfmal Gold dahinter.

Bei den Zwönitzern dominierten die Jungen den Medaillenspiegel: Hans Becker und Henrik Goßow gewannen jeweils viermal Gold und zweimal Silber. Bei Noah Güttler war es genau umgekehrt. Die Geschwister Elli und Leni Kretzschmann hatten bei den Zwönitzer Mädchen die Nase vorn, sie holten neunmal Edelmetall, davon fünfmal Gold. "Die Ergebnisse zeigen, dass in beiden Vereinen echte Talente heranwachsen", sagte Seidel, der namentlich unter anderem Barfeld und Lütz bei den Tannen sowie Goßow und die Kretzschmann-Schwestern auf Zwönitzer Seite benannte.

Zudem hätten auch die Schwimmküken der Jahrgänge 2011 und 2012 gezeigt, dass sie konditionell bereits an ihre Grenzen gehen können. "Insgesamt gab es bei uns eine ganze Reihe von neuen Vereinsrekorden und Bestzeitverbesserungen", so Seidel, der auch den Ablauf der Veranstaltung in Schwarzenberg und Kampfrichter, Helfer sowie das Bad-Team lobte. 531 Einzelstarts, die notwendigen Pausen sowie die Siegerehrungen in ein Zeitfenster sieben Stunden zu pressen, sei nicht einfach. "Trotz einiger nicht geplanter Verzögerungen hat das alles wirklich gut funktioniert", so Seidel.

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