Teams schlüpfen in Gastgeberrolle

Jeweils Heimrecht haben die hiesigen Handballer aus Ober-, Sachsen- und Verbandsliga. Aber die jeweiligen Duelle macht das keinesfalls einfacher.

Aue/Schneeberg/Zwönitz.

Zu einem Sachsenderby kommt es am Sonntag ab 16.30 Uhr in der mitteldeutschen Handball-Oberliga. Der EHV Aue II hat in der Lößnitzer Erzgebirgshalle den HC Einheit Plauen zu Gast. Die Vogtländer sind derzeit Achte (7:7) und mehr als zufrieden mit dieser Ausbeute. Anders verhält es sich bei den Gastgebern. So ist das Auer Juniorteam nach der klaren Niederlage in Aschersleben auf Wiedergutmachung aus. Im Training drehte sich alles verstärkt um ein geordnetes Rückzugsverhalten sowie auf die weitere Stabilisierung der eigenen Abwehr.

Ziemlich düster ist die Lage nach der langen Oktoberpause bei Sachsenligist SV Schneeberg. Die Frauen des SVS hadern noch immer mit ihren ersten vier Partien, die aus ihrer Sicht fern der Normalform abliefen. "Durch die jüngste Niederlage gegen die bis dahin punktlosen Dresdnerinnen stehen wir mit dem Rücken zur Wand", sagt SVS-Trainer Sascha Thieme vorm Heimspiel am Sonnabend ab 19.30 Uhr. Und in der Halle am Keilbergring läuft kein Geringerer als der HV Chemnitz II auf. "Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter erwartet uns eine extrem schwere Aufgabe", so Thieme, der erneut nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Insgesamt wird die restliche Hinrunde ein Kraftakt. "Denn wir bekommen es nur noch mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte tu tun." Und dennoch stecken die Bergstädterinnen die Köpfe nicht in den Sand. "Wichtig ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Zudem müssen wir in Angriff und Abwehr wieder zu alten Stärken finden", sagt Thieme und hofft, dass sich seine Mannschaft auch aus der mentalen Krise befreien kann. "Daran setzen wir alles."

Turbulente Tage liegen hinter den Sachsenliga-Männern des Zwönitzer HSV. Sie beenden die Spielpause unter einem neuen Trainer, der ihr alter war - und wollen am Sonnabend, 16 Uhr gegen den HC Glauchau/Meerane punkten. Spannung pur ist bei diesem Duell angesagt. Nach drei Siegen und zwei Niederlagen sind die Gastgeber Tabellensechste (6:4) und empfangen den Zweiten, der sein Heil vor allem im schnellen Konterspiel sucht. Da gilt es, besser als in der Vorsaison gegenzusteuern - und eigene Chancen konsequenter zu nutzen.

Schon 14 Uhr müssen die Zwönitzer Verbandsliga-Frauen an gleicher Stelle ebenfalls gegen den HC Glauchau/Meerane ran. Es wird sicher schwer gegen den Vorjahresmeister. Doch der jüngste Auswärtssieg des HSV in Riesa sollte den Gastgeberinnen Auftrieb verleihen. Zumal der HC nicht optimal in die Saison startete. Während die Gäste auf ihre Erfahrung bauen, liegt die Stärke der Parkettbesitzerinnen eher in Schnelligkeitsvorteilen, die Konter ermöglichen. (mit kiw/bral)

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