Teams starten wieder durch

Die Winterpause ist nun für alle Handballer aus der Region beendet. Von der Jugend-Bundesliga bis zur Sachsenliga genießen die hiesigen Mannschaften Heimrecht. Die Aufgaben fallen unterschiedlich aus.

Aue/Schneeberg/Zwönitz.

Mit einem Kellerkind bekommen es die Nachwuchshandballer der SG Nickelhütte Aue an diesem Sonntag zu tun. Sie empfangen im 7. Pokalrundenspiel der A-Jugend-Bundesliga den TSV Anderten. 13.30 Uhr ist Anpfiff in der Lößnitzer Erzgebirgshalle. Die Gäste belegen mit 2:10 Punkten den letzten Tabellenplatz, während die Gastgeber (6:6) Vierte sind. Mit einem Sieg könnten die Auer Talente auf Rang 3 nach vorn rücken.

Im Anschluss sind die Männer des EHV Aue II an gleicher Stelle in der mitteldeutschen Oberliga gefordert. Sie bekommen es ab 16.30 Uhr mit dem HC Aschersleben zu tun. Damit empfängt der Tabellenachte (20:18) den Zwölften (13:25). Vorsicht ist geboten. Denn im Hinspiel hatten die Erzgebirger klar das Nachsehen, als sie mit 27:33 unter die Räder kamen. Wie den Auern gelang auch den Gästen vorige Woche ein Sieg. Sie überzeugten mit einem 24:21-Erfolg gegen Apolda und zeigten dabei vor allem im Tempospiel ihre Stärken. Der EHV indes behielt dank einer starken Vorstellung in Delitzsch mit 31:23 die Oberhand. "Diesen Schwung wollen wir natürlich mitnehmen und unsere Heimstärke auch gegen die Anhaltiner unter Beweis stellen", so Trainer Michael Hilbig. Trainingsschwerpunkt war diese Woche die Festigung der offensiven Abwehrsysteme.

Gegen ihren Tabellennachbarn USV TU Dresden wollen die Sachsenliga-Frauen des SV Schneeberg unbedingt einen Heimsieg feiern. So stecken beide Teams im Tabellenkeller fest. Am Sonnabend ab 19.30 Uhr hat der Drittletzte in der Keilberghalle den Vorletzten zu Gast. "Wir haben die drei Wochen Pause genutzt, um uns auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten", sagt SVS-Trainer Sascha Thieme, der von Spiel zu Spiel denkt. "Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt." Ein Erfolg gegen die Elbestädterinnen wäre immens wichtig, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. "Die Gäste haben sich verstärkt." Daher sei volle Konzentration gefragt, die Ausgangslage aber insgesamt gut. "Wir hoffen natürlich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Fans."

Ebenfalls Heimrecht genießen die Sachsenliga-Männer des Zwönitzer HSV und treffen am Sonnabend ab 16 Uhr auf das Team vom LHV Hoyerswerda. Die Lausitzer sind seit Jahren eine leistungsstarke Größe der Liga, auch wenn sie derzeit knapp hinter den Gastgebern "nur" Platz 7 belegen. Ein weiteres Zeichen für das ausgeglichene Klassement. Zuletzt fand der LHV in die Erfolgsspur zurück, sodass sich die Erzgebirger für einen Sieg sicher strecken müssen. Die starke Leistung gegen Görlitz vor vier Wochen sollte der Maßstab sein. Das Hinspiel endete 26:26. Zu erwarten ist also ein Duell auf Augenhöhe.

Zuvor empfangen die Zwönitzer Verbandsliga-Frauen ab 14 Uhr den TuS Leipzig-Mockau. Die Gäste führen seit dem Remis im Nachholspiel gegen Markranstädt II die Tabelle an. Mit Chancen auf Staffelsieg und Aufstieg ist die Schwere der Aufgabe für den HSV beschrieben. Kuschen werden die Gastgeberinnen nicht. Immerhin gewannen sie das Hinspiel nach einem bärenstarken Auftritt. Zudem ist Kapitänin Stephanie Hirsch wieder an Bord. (kiw/bral)


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