Teilnehmer-Ansturm im eher windstillen Greifenbachtal

403 Laufsportler haben gestern beim Vereinscross der WSG Schwarzenberg-Wildenau für einen neuen Rekord gesorgt. Von den Sturmböen war im Schanzenareal wenig zu spüren.

Geyer.

Manch schlaflose Nacht hat im Vorfeld der diesjährige Vereinscross den Verantwortlichen von der WSG Schwarzenberg-Wildenau bereitet. Erst nach und nach löste sich gestern bei WSG-Chefin Gaby Silabetzschky-Vogel und ihren Mitstreitern die Anspannung. "Mehr als 400 Voranmeldungen lagen uns bereits vor. Daher haben wir den Zeitplan umgebaut und Altersklassen aufgesplittet, um die Starterfelder klein zu halten", so die Wettkampfleiterin, die einen Stamm von gut 50 Helfern - neben der WSG ebenso vom Läuferbund Schwarzenberg und dem SSV Geyer - hinter sich wusste.

Während der Wind auf den Höhen einem so richtig um die Ohren pfiff, war an den Nachwuchsschanzen im Greifenbachtal von dem angekündigten Sturmböen nur wenig zu spüren. Stattdessen zeigte sich bei milden 10 Grad Celsius sogar hin und wieder die Sonne. "Perfekt", meinte auch Gaby Silabetzschky-Vogel, die die Aufnahme des Vereinscrosslaufes in den Westsachsencup als Grund für den Teilnehmer-Rekord sah. "Gefreut haben mich vor allem die großen Starterfelder im Nachwuchsbereich. Allein in der AK 8/9 sind es bis zu 80 Kinder gewesen. Da haben wir das Feld in Altersstufen sowie getrennt nach Jungs und Mädchen aufgeteilt." Die Bambini wurden vom Fichtelzapfen, dem Maskottchen der Oberwiesenthaler Wintersport-Eliteschule begleitet. Abhängig vom Feedback der Läufer werde entschieden, ob die in diesem Jahr neuen Strecken beibehalten werden. Silabetzschky-Vogel: "Die Wege sind aufgeschottert sowie breiter - und daher für schnelle Läufer besser geeignet."

Bei den Schnellsten - im Hauptlauf über 11,2 Kilometer - entschied sich das Rennen zwischen den beiden Annaberg-Buchholzern Christian Flegel (1.) und Carsten Hein (2.) sowie Sten Reichel (3.) vom TSV Pobershau. Letzterer feierte in Geyer Premiere. "Durch die kleinen Bergaufpassagen ist es eine sehr anspruchsvolle Strecke. Allerdings habe ich ein bisschen abreißen lassen müssen", so Reichel. Vier Runden lang zogen Hein und Flegel an der Spitze gemeinsam ihre Kreise. Hein, der fürs Sportwerk.net Annaberg startet: "Erst 300 Meter vor Schluss war ich blau. Da ist Christian, der sprintstärker ist, davongezogen."

Ergebnisse sind auf der WSG-Internetseite zu finden. www.wsgwildenau.de

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