Teilnehmerzahl lässt Luft nach oben

Mit dem Angelikalauf in Bockau klang am Tag der Deutschen Einheit die Serie um den mittlerweile 22. Westerzgebirgscup aus. 115 Starter schnürten dabei nochmals die Laufschuhe.

Bockau.

Angesichts der 115 Starter am Mittwoch beim 29. Angelikalauf in Bockau hat sich Organisationschef Jens Wiegand nicht völlig zufrieden gezeigt: "Es könnten schon ein paar Teilnehmer mehr sein, gerade bei einer so großen Serie." Er spielt damit auf die Wettkampfreihe um den Westerzgebirgscup an, dessen 22. Auflage der traditionsreiche Bockauer Lauf am Feiertag beendete. Fünf Läufe - mit den Wettkämpfen in Stützengrün, Eibenstock, Schönheide und Johanngeorgenstadt - fließen in die Gesamtwertung ein.

André Viertel vom Läuferbund Schwarzenberg, der am Mittwoch elf Kilometer unter seine Laufschuhe nahm, war bei vier Wettbewerben angetreten. Für die Bockauer Organisatoren fand er viele lobende Worte. "Ich bin hier seit 15 Jahren dabei. Das ist immer ein Familientreffen", so Viertel. Man komme mit Gleichgesinnten zusammen, knüpfe hin und wieder sogar Freundschaften. Allerdings sei der Lauf anspruchsvoll, vor allem wegen des etwa einen Kilometer langen Anstieges. "Die Organisation war in diesem Jahr bei allen Cup-Rennen top", so Viertel, der wie die Organisatoren allerdings bedauert, dass sich nicht noch mehr Läufer finden.

Ebenfalls elf Kilometer legte Olaf Fiebig vom SV Burkhardtsgrün bei dem Serien-Ausklang zurück. "Die Bockauer Strecke ist bei den Cup-Stationen die schwerste. Der starke Wind hat es diesmal noch schwieriger gemacht", so Fiebig, schon seit zwölf Jahren mit von der Partie. Dass die Temperaturen nur zwischen 10 und 13 Grad lagen, fand er nicht weiter schlimm: "Für mich sind diese Bedingungen optimal."

Fünf Kilometer lief Susann Günther von der Abteilung Ski des FC Erzgebirge Aue. "Ich habe heute früh spontan beschlossen, dass ich starte", so die Bockauerin, die im Triathlon zuhause ist. Jetzt aber ist sie beim Angelikalauf auf den Geschmack gekommen und möchte im kommenden Jahr sehr gern wieder dabei sein, obwohl die Strecke auch für sie sehr anspruchsvoll war.

Mit 13 Kindern war der FSV Rittersgrün vertreten. Betreut wurden sie von Roman Raumer. "Wir haben schon viermal am Westerzgebirgscup teilgenommen", sagt er. Die kurze Strecke sei für die Kinder sehr gut geeignet. Auch Raumer lobt die Organisation, für die knapp 20 Helfer im Einsatz waren. "Das waren aber nicht nur Vereinsmitglieder, auch Familienangehörige", erklärt Organisationschef Jens Wiegand. (klin)

www.bockauer-skiverein.de

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