Tests für Trainer und Teams

Die Erzgebirgsligisten aus dem Altkreis Annaberg versuchen, ihre geänderten Formationen in Schwung zu bringen. Dies geschieht mit neuen Gesichtern.

Annaberg-Buchholz/Crottendorf/Gelenau.

Jeweils zuhause proben die Fußballer des VfB Annaberg, des BSV Gelenau und des SV Crottendorf. Sie haben sich für ihre Tests am Sonntag ab 15 Uhr unterschiedlich starke Konkurrenten eingeladen. Während die Kreisstädter nach dem 5:0 gegen Wilkau-Haßlau ihr zweites Vorbereitungsspiel angehen, steht für die Crottendorfer und die Gelenauer die erste Probe an.

Beim VfB hat sich mit Landesklasseaufsteiger FSV Klaffenbach eine ordentliche Nummer eingeladen. "Das wird sicherlich ein anderer Gratmesser. Wir werden einige taktische Varianten ausprobieren. Mal sehen, wie das funktioniert", blickt Trainer Daniel Mannsfeld auf die Partie. Die Klaffenbacher sind wie der VfB in die Vorbereitung gestartet, haben ein 5:0 gegen Zschopau/ Krumhermersdorf hingelegt.

Beim SV Crottendorf und bei dessen Gegnern vom BSV Zschopautal sind die Planungen weitgehend abgeschlossen. Alexander Peter, der Abteilungsleiter des SVC, sieht seine Truppe gut aufgestellt. Zwar haben die Häßler-Brüder und Nico Volte ihre Abschiede verkündet, doch mit Gustl Bierbaß und Yannick Baumann sowie drei nach oben gezogenen A-Junioren ist der Kader ordentlich gefüllt. Nur auf dem Trainerposten herrscht Vakanz. Vorerst bereitet René Lüttcher die Elf vor, doch er wünscht sich zumindest einen zweiten Mann an seiner Seite. Ähnlich ist dies beim BSV Zschopautal, wo Patrick Salzer jetzt als Vereinschef und Trainer in Personalunion agiert. "Tomas Vavra war in Teplice überlastet, einen anderen haben wir nicht gefunden", begründet es Salzer.

Beim BSV Gelenau, der mit dem FC Stollberg einen starken Kontrahenten empfängt, steht Kay Zaffrahn nun an der Seitenlinie. Auch er hat einen Umbruch zu bewältigen, da einige Spieler den Landesklasseabsteiger verlassen haben. "Das Gerüst der Mannschaft ist aber geblieben, auch Lars Kolditz will noch eine Saison mitmachen. Das ist schon mal gut", so Zaffrahn, der einige aus der Zweiten nach oben ziehen will. Zunächst aber gehe es darum, sich gegen den starken Gegner zu behaupten, Fleiß und Zusammenhalt zu zeigen.

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