Thalheim empfängt Potsdam

Die Regionalliga-Ringer des RVT gehen als Favorit in den Kampf gegen den Vorletzten. Der Trainer sieht das Duell allerdings keineswegs als Pflichtaufgabe.

Thalheim/Lugau.

Die englische Woche mit zwei Kämpfen in zwei Tagen ist vorüber - und die Ringer des RV Thalheim können wieder ein bisschen durchatmen. Zumal am vorletzten Kampftag der Hinrunde in der Regionalliga Mitteldeutschland ein Gegner der Kategorie "machbar" im Sportlerheim, der Wettkampfstätte der "Mattenfüchse", aufschlägt. Der RC Germania Potsdam, auf den die Thalheimer ab 19.30 Uhr treffen, hat bislang lediglich zwei magere Punkte gesammelt. Am Tag der Deutschen Einheit gab es einen 17:11-Auswärtssieg beim SV Luftfahrt Berlin.

RV-Trainer Steffen Richter nimmt den Tabellenvorletzten aber keineswegs auf die leichte Schulter. "Natürlich wären wir enttäuscht, wenn wir das Duell verlieren würden, aber in den Reihen der Potsdamer finden sich durchaus Athleten mit großer Qualität." Allen voran der Moldawier Radu Cataraga im Limit bis 71 Kilogramm, der im Vergleich zu seiner makellosen Vorsaison in diesem Jahr zumindest einmal (gegen den Frankfurter Erik Weiß) als Verlierer aus einem Duell hervorging. "Ein absoluter Spitzenmann", so Richter, der weitere Namen parat hat. Zu beachten seien auch Chris Militzer (75 Kilo klassisch) und Superschwergewichtler Ricardo Melz, der inzwischen Trainer ist, hin und wieder aber noch auf der Matte steht. Aus der Aufstellung gegen Potsdam macht der Thalheimer Trainer ein Geheimnis. Richter lässt aber durchblicken, dass sich das Lazarett ein bisschen lichtet. So seien Kapitän Tobias Löffler (75 Kilo) und Benjamin Opitz (80 Kilo), die sich zuletzt angeschlagen durchschleppten, inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung. Mit Platz 3 im Moment sei er nicht zufrieden. "Die Ergebnisse waren in Ordnung, wenn man von der Niederlage in Gelenau absieht. Aber das war der Verletzungssituation geschuldet. In Bestbesetzung wäre es ein sehr enges Duell geworden", so Richter.

Der RV Eichenkranz Lugau hat parallel in Leipzig die nächste Gelegenheit, die ersten Zähler aufs bislang leere Punktekonto zu buchen. Die Messestädter sind nach zwei Packungen in Markneukirchen und Thalheim zuletzt auf Platz 7 abgerutscht. Sicher ist, dass Punktegarant und Klassiker Frederik Esser (71kg) - wie immer - auswärts nicht dabei ist. Die Aufgabe für den Außenseiter aus Lugau wird damit nicht unbedingt leichter. Trainer Jan Peprny war für ein Statement nicht zu erreichen.

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