Thalheimer erfüllen am Doppelkampftag ihr Soll

Am langen Wochenende haben die Zweitliga-Ringer des RV Thalheim sowohl beim KFC Leipzig mit 19:7 als auch daheim gegen Artern mit 17:9 gewonnen.

Thalheim.

Für Freitagabend hatten die Ringkampfexperten mit einem ganz engen Vergleich gerechnet. Doch es kam anders, denn auf Seiten des KFC Leipzig fehlten einige Stammkräfte wie etwa Ion Lefter aus Moldawien oder der Ex-Thalheimer Alexander Hast, der bei der Studenten-WM weilte.

Dass die Zwönitztaler auf diese unfreiwilligen Geschenke des KFC nicht angewiesen waren, zeigten sie auf der Matte. So überzeugte einmal mehr der erst 18-jährige Tscheche Ondrej Dadák. Ihm gelang gegen seinen Landsmann Vojtech Kukla die angestrebte Revanche. "Ondrej kommt immer besser in Fahrt und ist jetzt im 98er-Limit in seinem Element", kommentierte RVT-Trainer Steffen Richter. Auch über den ersten Bundesligasieg von Neuzugang Denis Horváth konnte sich der Trainer freuen. Der Slowake siegte trotz knapp acht Kilogramm Gewichtsnachteils gegen Tom Zymara in einem kämpferischen Gefecht mit 3:2. Die Weltergewichter Tobias Löffler und William Stier banden mit jeweils Überlegenheitssiegen den Sack zu.

Der Auftakt am Samstagabend lief dann zunächst gar nicht so recht aus Sicht der Erzgebirger. Gegen den Tabellenvorletzten aus Artern hatte Patrick Baumann zunächst etwas Pech und unterlag dem gleichwertigen Tim Salzmann 4:5. Und auch Superschwergewichtler Marcel Böhme rannte nach nicht einmal einer Minute in eine Schleuder von Daniel Geist und verlor auf Schultern.

Bis zur Pause drehten die Hausherren den Rückstand noch in einen 9:5-Vorsprung. Dazu trug auch ein Überlegenheitserfolg von Raul Donu bei, der einmal mehr seine bestechende Form unter Beweis stellen konnte. Gegen Stephan Knopf gelang sogar ein im Freistil selten gesehener Überwurf. Die Fans im gut gefüllten Sportlerheim konnten dann mit ansehen, wie der RVT seinen Vorsprung aufgrund eines knappen Erfolgs von Benjamin Opitz und eines Überlegenheitssieges von Dawid Takunow bis auf 14:5 ausbaute und somit zum Ende nichts mehr anbrennen ließ.

Einen hob Richter im Samstagsvergleich besonders heraus: "Was William Stier an Einsatzbereitschaft zeigt, ist wirklich toll", so der Trainer über den 23-jährigen Freistiler, der trotz einer 12:6-Führung eine Minute vor Schluss gegen Tim Walther noch einmal richtig Gas gab und sogar beinahe eine Überlegenheitssieg geschafft hätte. Mit den beiden Siegen festigten die Thalheimer ihren sechsten Tabellenplatz.

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