Thum-Herold mit Trikottest beim 4:2-Sieg

Fußball, Landesklasse: Nächster Dreier für ESV

Herold.

Jede Menge Geduld war am Sonntag beim 4:2-Erfolg der Fußballerinnen des ESV Eintracht Thum-Herold gegen die SG Handwerk Rabenstein gefragt. Zwar sicherten sich die Gastgeberinnen in der Landesklasse im dritten Spiel auch ihren dritten Sieg, haderten dabei aber immer wieder mit den Entscheidungen des Linienrichters. So wurden zahlreiche Abschlüsse und aussichtsreiche Chancen zunichte gemacht, weil die Abseitsfahne doch noch nach oben ging. Kathrin Stiehl war davon sichtlich genervt, zog ihr Trikot vors Gesicht und biss frustriert hinein. Dabei hatte sie, zusammen mit Ines Haase, für die 2:0-Halbzeitführung gesorgt.

In der Pause diskutierten einige der 49 Zuschauer, ob sich das Wuchern mit den Chancen nicht noch rächen werde. Weil die ESV-Abwehr nach dem Wiederanpfiff unaufmerksam war, wurde diese Angst genährt, als Michele Dehmel zum Anschluss traf (46.). Doch dann stellte Kathrin Stiehl den alten Vorsprung wieder her. Danach trafen nur noch die Gäste: Einmal ins eigene Tor zum 4:1, einmal nach Freistoß in den Kasten der Eintracht. Hier fehlten Danja Fröhner im Tor einige Zentimeter, sonst hätte sie den Schuss noch parieren können. Die Sonne, die um diese Jahreszeit selbst zur Mittagszeit schon tief steht, habe dabei keine Rolle gespielt. Der Schuss war einfach zu gut platziert "Trotzdem war es eng. Allgemein haben wir zum Ende des Spiels zu offen gestanden", so Fröhner. "Doch die wirklich gefährlichen Szenen von Rabenstein hielten sich noch im Rahmen." Da ihre Mannschaft weder in der Liga noch im Pokal verloren haben, sei sie vollends zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Am 1. November reist Tabellenführer Reichenbrand an. (eli)

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