Tiefer Rasen lässt den Kampfgeist steigen

Fußball, Landesklasse West: Olbernhau empfängt Gelenau - Marienberger gastieren bei Landesliga-Reserve

Marienberg.

Nicht nur in der 1. Fußball-Bundesliga rollt morgen ab 15.30 Uhr der Ball. Auch in der Landesklasse West erfolgt zu dieser Zeit der Anstoß, wenn Marienberg bei der Landesliga-Reserve von Hohenstein-Ernstthal aufläuft. Das Derby zwischen Olbernhau und Gelenau folgt am Sonntag ab 14 Uhr. Aufgrund der Witterung erwartet der SVO-Trainer dabei keinen spielerischen Leckerbissen. Die Fans dürften bei diesem Duell dennoch auf ihre Kosten kommen.

VfL Hohenstein-Ernstthal II (6.) gegen FSV Motor Marienberg (3.). Grund für die außergewöhnliche Anstoßzeit ist die Partie der ersten Mannschaft im Vorfeld. "Bestimmt werden einige Spieler, die dabei nur auf der Bank sitzen, gegen uns auflaufen", sagt Patrick Schmidt in Erwartung eines starken Gegners. Auch die Hohensteiner Aufstiegseuphorie macht es für den FSV Motor nicht leicht. Dafür freut sich Marienbergs Trainer auf den Kunstrasenplatz des VfL: "Da lässt sich ordentlich Fußball spielen." Dass sie das können, bewiesen seine Schützlinge zuletzt mit drei Siegen in Folge. Mit dem gleichen Personal wie in der Vorwoche soll nun der nächste Punktgewinn gelingen.

SV Olbernhau (5.) gegen BSV Gelenau (8.). Nach einem optimalen Saisonstart konnten die Olbernhauer in den letzten drei Partien nur einen Punkt holen. Umgekehrt lief es für die Gelenauer, die schlecht aus den Startlöchern kamen, sich nun nach Ansicht von Steve Dieske aber stabilisiert haben. "Uns ist bewusst, dass der BSV über eine große Qualität in der Offensive verfügt", sagt der SVO-Coach, der dennoch drei Punkte anpeilt. "Dafür müssen wir aber alles abrufen", sagt Dieske, der nach dem vielen Regen ein kampfbetontes Derby auf tiefem Rasen erwartet: "Wer sich auf die schwierigen Platzverhältnisse am schnellsten einstellt, hat einen Vorteil." Der Respekt auf Gelenauer Seite ist groß, denn Kay Morgenstern sieht die Gastgeber genau für solche Bedingungen bestens gerüstet. "Sie sind eine ex-trem robust spielende Mannschaft, die keinen Ball verloren gibt", sagt der BSV-Coach, der seine Schützlinge auch auf die vielen Fans mental vorbereiten will. Die Favoritenrolle überlässt er dennoch den Hausherren: "Olbernhau ist kein typischer Aufsteiger. Es war schon in der Erzgebirgsliga ein gut besetztes Team, das sich im Sommer noch einmal verstärkt hat." (anr/grb)

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