Trainingseinheiten fordern Tribut

Fußball: Marienberger Trainer trotzdem optimistisch vor Partie im Sachsenpokal

Marienberg.

Die Landesklasse-Fußballer des FSV Motor Marienberg haben gestern ihr dreitägiges Trainingslager in Warmbad abgeschlossen. Ab Freitagabend gab Ronny Rother, der diese Saison als neuer Trainer der Herren-Elf beim FSV an der Seitenline steht, seinen Kickern den letzten Schliff. Dass noch etwas Feinarbeit ansteht, war im Testspiel gegen den BSC Freiberg zu sehen. Der 5:1-Sieg ging am Sonnabend an die Freiberger.

Für Coach Rother aber kein Grund zur Sorge: "Nach drei absolvierten Trainingseinheiten können die Beine schon mal schwer werden. Vielleicht hört sich das bei dem Ergebnis etwas komisch an, aber ich war mit unserer Spielweise trotzdem ganz zufrieden." Julian Schröter gelang in der 49. Minute der kurzzeitige Ausgleich für den FSV zum 1:1. Da Rother seine Mannschaft nach der Halbzeit personell auf vielen Positionen umstellte und die Kicker in manchen Duellen einfach nur einen Schritt zu spät gewesen seien, blieb die Weste nicht weiß. Beim 10:0 im Freundschaftsspiel gegen Eiche Reichenbrand war dies zuvor gelungen. "Gegen Reichenbrand hat man gesehen, wozu die Jungs in der Lage sind. Bei Freiberg kam etwas Pech im Abschluss für uns dazu", so der 29-Jährige, der in der vorigen Spielzeit noch Marienbergs B-Junioren betreute.

Ein lockerer Ausklang, bestehend aus verschiedenen Technikübungen und Fußballtennis, setzte gestern den Schlusspunkt hinter das Motor-Trainingslager. "Ich weiß jetzt schon, dass mir nächstes Wochenende bei Ifa Chemnitz vier Mann fehlen. Trotzdem: Der Pokal kann kommen", sagte der Marienberger Coach. Es gelte, in der Woche noch gute Vorbereitungseinheiten zu absolvieren. Und auch wenn Chemnitz sicherlich ein gute Mannschaft habe, sei ein Weiterkommen im Sachsenpokal möglich. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass auf alle Fälle ein besseres Resultat als jetzt im Test bei Freiberg auf dem Spielberichtsbogen stehen wird." (eli)

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