Trauer fährt mit

Der wohl schwierigsten Herausforderung seiner Team-Geschichte stellt sich Pilot Carsten Mohe. Die Tragik des jüngsten Rallye-Rennens rollt mit.

Crottendorf.

Zur ADAC-Rallye Stemweder Berg greift Carsten Mohe erstmals wieder ins Lenkrad seines rund 280 PS starken Renault Mégane Maxi. Im Gedenken an die beiden tödlich verunglückten Freunde Kai Günther und Sebastian Walker hat sich der Crottendorfer dazu entschieden, deren Leidenschaft in ihrem Sinne fortzuführen. Die Verteidigung der Masters-Gesamtführung steht für Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch beim dritten Lauf der Meisterschaft aber im Hintergrund.

"Die ,Stemwede' wird für uns gewiss keine einfache Rallye", betont Mohe. Gemeinsam mit Hirsch hat sich das Duo die Entscheidung nicht leicht gemacht: "Kai und Sebastian haben diesen Sport so sehr geliebt wie wir. Rallyefahren war unsere gemeinsame Leidenschaft. Natürlich sind wir wahnsinnig traurig. Aber ich bin mir sicher, dass die beiden gewollt hätten, dass wir weitermachen. In unseren Herzen werden sie immer mitfahren."

Mohe rollt mit einem neuen Motor an den Start, die Strecke kommt dem Maxi aber nicht entgegen. Zudem ist die Konkurrenz mit acht Turbo-Allradern der R5-Kategorie extrem stark einzuschätzen. Zu fahren sind in und um Lübbecke 14Wertungsprüfungen mit insgesamt 146 Kilometern am Freitag und Samstag.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...