Trauer im Lager der Geländesportler

Horst Schmerze ist verstorben. Der Thüringer, der Generationen an Motorradsportlern prägte, hat auch im Erzgebirge Spuren hinterlassen.

Zschopau.

Horst Schmerze lebt nicht mehr. Am Sonntag ist der langjährige Enduro-Mannschaftsleiter in Folge einer Lungenentzündung im Alter von 89 Jahren in einer Klinik seiner Heimatstadt Suhl verstorben. Über seinen Tod wird auch im Erzgebirge getrauert, setzte doch der Motorsportexperte hierzulande einige Akzente. Viele Fahrer und Betreuer haben ihn gekannt.

Nachdem Schmerze Ende 1964 seinen eigenen Helm an den Nagel gehängt hatte, widmete er sich dem Zweiradsport neben der Strecke, vornehmlich für MC Simson Suhl. Fast ein Vierteljahrhundert, von 1965 bis 1989, war er Mannschaftsleiter bei den Sechstagefahrten der Silbervasen- und späteren Junior-Trophy-Teams. Auch am größten Einzelerfolg, dem einzigen deutschen WM-Titel von Thomas Bieberbach, hatte Horst Schmerze eine Aktie. Unvergessen sind zudem die Erfolge des Waldkircheners Rolf Hübler, der auf Simson 1984 und 1985 Europameister in der 125-ccm-Klasse wurde. Doch nicht nur deshalb wird Horst Schmerze bei Sportlern und Anhängern des Geländesports in guter Erinnerung bleiben. (ritz)

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