TSV-Männerkönnen doch noch zuhause gewinnen

Kegeln: Geyer bezwingt Hirschfelder SV knapp mit 5:3 (3256:3247)

Geyer/Ehrenfriedersdorf.

In der 1. Bezirksklasse (Staffel 1) der Männer haben die Kegler des TSV Geyer endlich ihren Heimfluch besiegt. Dabei lieferten sich die Erzgebirger beim 5:3-Erfolg (3256:3247) gegen den Hirschfelder SV einen sportlichen Krimi mit ihren Kontrahenten.

Die Gäste gingen zunächst mit zwei Kegeln in Führung. Im zweiten Einzel konnte dann Rocco Distelmeier Martin Börner, den besten Spieler der Gäste an diesem Tag mit 557 Kegeln, bezwingen und die Bingestädter zudem mit fünf Punkten in Führung bringen. Doch die Hirschfelder konterten und lagen nach dem dritten Einzel mit 21 Kegeln vorn. Zwar konnte Ralf Nestler das vierte Duell knapp gewinnen, aber die Führung nach Kegeln blieb bei den Gästen. Erst recht, als das fünfte Einzel mit drei Kegelchen erneut an den HSV ging. Somit musste Mannschaftsleiter Felix Nestler als Schlussspieler nicht nur sein Duell gewinnen, sondern auch 18 Kegel wettmachen, um den Sieg für den TSV zu sichern. Nestler behielt die Nerven und sicherte sich die ersten drei Sätze. Zwar gewann sein Gegner noch den letzten Satz, aber am Ende stand der knappe 5:3-Erfolg zu Buche. Damit hat der TSV auch endlich den ersten Heimsieg auf den umgebauten Bahnen erreicht und sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft.

In der Bezirksklasse (Staffel 2) der Frauen hat der BSV Ehrenfriedersdorf indes die Tabellenführung übernommen. Die Erzgebirgerinnen profitierten zum einen davon, dass der bisherige Primus aus Hainichen spielfrei hatte. Zum anderen bezwangen sie selbst das Schlusslicht Fortschritt Mittweida II mit 5,5:1,5 (2318:2213) und holten so die nötigen Punkte. Allerdings lieferten die BSV-Frauen gegen den Tabellenletzten ihr bislang schwächstes Heimspiel ab. Die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeberinnen sicherten sich aber trotz allem das erste Drittel mit 2:0 Punkten, obwohl die Ergebnisse selbst bescheiden ausfielen. Im zweiten Drittel holten die Gäste immerhin einen halben Mannschaftspunkt, was aber zugleich bedeutete, dass der BSV den Sieg zu diesem Zeitpunkt in der Tasche hatte. Schlussspielerin Annett Besner schraubte das Ergebnis mit dem besten Resultat des Tages (526) weiter in die Höhe, sodass am Ende ein standesgemäßer Erfolg gefeiert werden konnte. (tj)

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