Turbo sorgt für zeitige Heimreise

Roland-Rallye: Jöhstädter und Annaberger gebeutelt

Jöhstadt.

Ein Wechselbad der Gefühle haben die Rallyeteams in Nordhausen durchlebt. Am Südrand des Harzes waren während der 49.Ausgabe der Roland-Rallye rund um Nordhausen auch Teams aus dem Erzgebirge aktiv. Fahrer, Fans und Technik wurden mit dichtem Schneegestöber begrüßt. Richtiges Aprilwetter, denn später wechselten sich sonnige Abschnitte mit Schnee- und Graupelschauern ab. Wie das Wetter, so die Ergebnisse.

Ganz dicke kam es am Wochenende für das Quietsche-Racing-Team aus Jöhstadt. "Wir sind mit Turboladerschaden unverrichteter Dinge wieder heim", so Cornelia Klemm. "Wir haben nicht mal den Aufschrieb gemacht, da sich unser Seat Ibiza am Freitagabend plötzlich verabschiedet hat", so die Co-Pilotin ihres Gatten Alexander. Für die Annaberger Pierre Günther/Markus Ernst kam dagegen nach der Zielflagge das dicke Ende. Durch zu frühes Einfahren in eine Zeitkontrolle gab es nach dem "Anschwärzen" noch eine Acht- Minuten-Strafe: Statt Klassensieg und Gesamtrang 19 blieben die Plätze 2 und 46. Somit rückten andere in den Vordergrund. Eine starke Leistung lieferte Jan Rößner aus Grießbach mit Beifahrerin Doreen Schreiber ab. Mit dem kleinen Suzuki gab es für sie den Klassensieg und in der Gesamtwertung Rang 25. Sie waren somit bestplatziertes Team aus dem Erzgebirgskreis. (dwol)

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