Turnier dient als Generalprobe

Handball: Sachsenliga-Damen aus Marienberg treten morgen in Altenburg an

Marienberg.

Für die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg beginnt morgen die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Nachdem die Sachsenliga-Mannschaft von Trainer Stefan Süßmilch im bisherigen Training hauptsächlich an den konditionellen Grundlagen gearbeitet hat, geht es nun um den spielerischen Feinschliff. Da kommt den Bergstädterinnen das morgige Wenzelturnier in der Skatstadt Altenburg sehr gelegen, das auch bei seiner 40. Auflage wieder stark besetzt sein wird.

Zum Turnierauftakt bekommen es die HSV-Damen ab 10 Uhr mit dem HV Chemnitz II zu tun - eine Partie, die einen Vorgeschmack auf die Saison bietet, da der Gegner ebenfalls in der Sachsenliga spielt. 12:20 Uhr folgt die Partie gegen den Thüringenligisten SV Aufbau Altenburg. Zum Abschluss des Viererturniers, bei dem jede Begegnung 30 Minuten dauert, steht 15.40 Uhr der Vergleich mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (Oberliga Ostsee/Spree) auf dem Programm.

Das Turnier dient als Generalprobe für den Pflichtspielstart am 26. August. In der ersten Runde des Sachsenpokals sind die Erzgebirgerinnen dann ab 18 Uhr in Meerane beim Sachsenliga-Absteiger HC Glauchau/Meerane gefordert. Der Liga-Start folgt am 1. September mit dem Heimspiel gegen die HSG Neudorf/Döbeln. Stefan Süßmilch hofft zwar, Erkenntnisse für die anstehenden Herausforderungen sammeln zu können. Allerdings muss er morgen noch auf einige Stammkräfte verzichten.

"In Altenburg werden wir arbeitsbedingt noch nicht mit voller Truppe auflaufen. Besonders unsere jüngeren Spielerinnen sollen noch einmal Spielpraxis erhalten", kündigt der HSV-Coach an. Er will das Turnier nutzen, "um einige Besetzungsvarianten gegen spielstarke Gegner zu testen". Sich einen Eindruck von der "zweiten Reihe" zu verschaffen, kommt dem Trainer durchaus gelegen. Schließlich betreut Süßmilch wie im Vorjahr nicht nur die Sachsenliga-Vertretung, sondern auch die zweite Mannschaft in der Verbandsliga West. (kgf)

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