U-20-Stoßer liefern sich spannenden Wettkampf

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Leichtathletik: Kevin Reim bestätigt in Rochlitz seine starke Verfassung

Rochlitz.

Natürlich waren beim 15. Rochlitzer Kugelstoß-Meeting die meisten Augen auf Christina Schwanitz und David Storl gerichtet, zumal die Stars auch gewannen. "Für mich aber bleibt der Höhepunkt des Tages der Wettbewerb der männlichen U-20-Konkurrenz", sagte Wettkampfchef Christian Sperling. "Es war der Wahnsinn, wie es zwischen den Jungs hin und her ging", so der aus Rochlitz stammende Trainer des LV90 Erzgebirge, der mehrere der ambitionierten Jugend-Sportler bei sich am Stützpunkt betreut. Dementsprechend groß war die Freude, dass mit Kevin Reim einer von Sperlings Schützlingen ganz vorn mitmischte.

Nachdem der 19-Jährige von der WSG Schwarzenberg-Wildenau bereits in der Vorwoche mit persönlicher Bestleistung aufgetrumpft hatte, packte er in Rochlitz noch ein paar Zentimeter drauf. 18,80 Meter bescherten ihm bis zum letzten Durchgang die Führung. Obwohl Dominik Idzan (18,89 m) aus München noch vorbeizog, hatte Reim allen Grund, zufrieden zu sein. Von sechs gültigen Versuchen gingen fünf über die 18-Meter-Marke hinaus. Diese Stabilität und die Gewissheit, zum zweiten Mal die Norm für die U-20-Europameisterschaft geknackt zu haben, war dem WSG-Athleten anzumerken: "Ich bin froh, dass es bisher so gut läuft."

Hoffnung auf einen Podestplatz machte sich lange auch Steven Richter vom LV 90 Erzgebirge. Am Ende musste er sich mit 18,43 Metern und Platz 4 begnügen, was laut Sperling aber keineswegs eine Enttäuschung darstellte. "Sicherlich hat sich Steven etwas mehr erhofft. Aber er gehört zum jüngeren Jahrgang und muss sich nach dem Wechsel von der Fünf- auf die Sechs-Kilo-Kugel erst noch zurechtfinden", so der Trainer. Die Weite sei daher in Ordnung. Und bis zur U-20-EM im Juli sowie bis zur U-20-Weltmeisterschaft, die im August in Kenia nachgeholt werden soll, bleibe ja noch etwas Zeit: "Unser Ziel ist, dass sich Kevin und Steven qualifizieren."

Da es unterm Hallendach keine nationalen Titelkämpfe geben wird, stellte das Meeting in Rochlitz mit bundesweiter Konkurrenz den Höhepunkt des Winters dar. Daher konnte nach Ansicht des Trainers auch LV-90-Athletin Jolina Lange stolz auf ihren Sieg in der weiblichen U-18-Konkurrenz sein. Die Weite (15,35 m) sei zwar ausbaufähig. "Aber das darf man nicht überbewerten. Nach der langen Pause braucht jeder etwas, um reinzukommen", so Sperling und richtet den Blick nach vorn: "Jetzt wissen wir, woran wir arbeiten müssen." (mit sil)

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