Überzeugend mit fünf Titeln und weiteren vier Medaillen

Radsport: Auftakt zu den Sachsenmeisterschaften bringt für den RSV Venusberg auf dem Zementoval in Chemnitz viele Erfolge

Venusberg.

Venusbergs Radsportler haben den Landestitelkämpfen auf der Bahn ihren Stempel aufgedrückt. In Chemnitz überboten die Nachwuchsfahrer die interne Zielvorgabe von sechs Medaillen sogar noch. "Bei 28 Grad mit böigem Wind wurde in den Zeitfahrdisziplinen ein Höchstmaß an Können verlangt", so Trainer Klaus Fischer.

Überragende Akteur des Marcus - Burghardt-Junior-Teams war Jugendfahrer Magnus Findeisen. Über 500 und 2000 Meter stellte er sich in blendender Form vor. "Mit überragenden Zeiten und persönlichen Bestwerten strampelte er in beiden Disziplinen überlegen zu Sachsens Meistertiteln", lobte Fischer. Gianna Schmieder (W 15) sicherte sich ebenfalls in beiden Disziplinen Gold. Den fünften Titel für den RSV schaffte Colin Rudolph in der Schülerklasse. "Über 500 Meter wurde er überlegener Meister - in einer Traumzeit von 35,9 Sekunden", strahlte der Trainer.

Zweimal Silber konnte Junior Giovanni Schmieder mit nach Hause nehmen. Über 1000 und 3000 Meter schaffte er ebenso Platz 2 wie Malin Zwintzscher über 500 Meter in der weiblichen Jugend. Der durch eine Woche Trainingspause aufgrund eines grippalen Infekts gehandicapte Toni Albrecht wuchs über die lange Zeitfahrstrecke von 2000 Metern über sich hinaus. In 2:32,4 Minuten überraschte er mit Bronze.

"Aber auch unsere weiteren Teilnehmer - Thomas Weber, Luke Richter, Fabrice Scheffler, Pepe Albrecht - verdienen Respekt. Mit vielen persönlichen Bestzeiten schöpften alle ihr derzeit vorhandenes Leistungspotenzial aus und sicherten sich ordentliche Platzierungen", zog Fischer sein Resümee. In der W 13 überzeugte zudem Eufemia Schmieder im ersten Teil der Om- niummeisterschaft mit ersten Plätzen über 100 Meter fliegend und 500Meter Zeitfahren. Sie geht damit als große Favoritin in den zweiten Teil, der im September in Leipzig stattfindet. Wären die Junioren Moritz Kretschy und Oliver Spitzer nicht zu einem Nationalmannschaftslehrgang gewesen, hätte sich die Venusberger Medaillenausbeute sicherlich noch erhöht. (mas/kfis)

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